Nordinsel

07.02.18

 

Um 17:00 wurden wir von Marions Freund, Luke, abgeholt. Nachdem wir alle Wasservorräte aufgefüllt hatten, konnte es losgehen. Wir fuhren 1 Stunde Richtung Whakatani zu einem gratis Campingplatz. Am Weg stoppten wir bei einer Tankstelle, einem Supermarkt und einem sehr schönen Lookout.

 

#fact of the day# In Neuseeland bekommt man keinen Benzin unter 2,05$. (~1,47 €)

 

Danach ging es zum Campingplatz. Am Weg dorthin habe ich die Landschaft sehr genossen. Es erinnert mich alles stark an zu Hause! Alles gibt hier viele grünen Wiesen und grasenden Kühen oder Schafen. Die Wälder sehen unseren sehr ähnlich, nur die Palmen machen sie ein bisschen größer.

5 km vor unserem Campingplatz stand ein Schild:"Vorsicht ab hier nur mit Allradantrieb!". Zum Glück haben wir einen. Wir durchquerten einige Flüsse und sehr starke Schotterstraßen. - Es ist übrigens normal auf der Nordinsel, dass manchmal der Asphalt aufhört und die Straße nur aus Schotter besteht - Der Campingplatz liegt in einer Schlucht, direkt neben einem wunderschönen Süßwasserfluss. Es ist sehr angenehm, dass die Sonne hier erst um 20:00 untergeht!

Als wir ein Lagerfeuer machen wollten entdecke ich am Berg neben uns, genauer auf einer Felswand, hunderte Glühwürmchen. - Das war beeindruckend! Ich fühlte mich wie bei Alice im Wunderland!

Nachdem ich es von allen Seiten inspiziert und fotografiert habe, gingen wir noch zum Fluss. Luke hat ein Stativ mit, welches ich mir ausborgen durfte, um diesen beeindruckenden Sternenhimmel zu fotografieren.

 

Während ich dort mit 2 Jacken und 2 Hosen saß, ging Marion schwimmen. :P

 

Nach dem Zähneputzen ging ich im Auto und die Beiden im Zelt schlafen.

08.02.18

 

Diese Nacht war es richtig kalt. Es ist generell sehr frisch hier in Neuseeland. Immer zwischen 16-24 Grad. Nachdem ich +30 gewöhnt bin, schichte ich im Moment mein ganzes Gewand. ;D

 

Zum Frühstück gab es Porridge mit Datteln. Billig, warm und gut. ;) - Nachdem wir uns im Fluss ein bisschen frisch gemacht haben fuhren wir weiter nach Gisborne. Dort  setzten wir Luke in einer Bücherei ab und erkundeten die Stadt. Luke macht nämlich den "Master" (ist hier ein bisschen anders) von Rechtswissenschaften online und muss daher jeden Tag ca. 1 Stunde lernen.

 

Neben einer, für Neuseeland, sehr belebten Stadt haben wir noch ein pinkes gefrorenes Fanta gefunden.

 

Weiter ging es für uns 45 Minuten zur Rare Rockslide. Dies ist eine 60 Meter lange Felswand, über welch ein Wasserfall läuft. Mit oder auch ohne Luftmatratze kann man hier hinunter rutschen.

Nach sehr guten Speck, Schwammerl und Sauerrahm Wraps mussten wir dies gleich ausprobieren. Marion hatte zum Glück einen großen Schwimmreifen mit. Obwohl es eiskalt war machten es einen riesen Spaß!

 

Danach wickelte ich mich in meinem Pulli und Schlafsack und wir machten uns auf den Weg nach Wairoa. Dort fuhren wir auf einen Parkplatz, auf welchem auch Campen erlaubt ist. Abends machten wir noch einen kleinen Stadtspaziergang. Nach dem Abendessen spielten wir noch einige Spiele, da Luke einen ganzen Sack voll Karten mit hat.

 

Mittlerweile habe ich einen Weg gefunden, wie es auch im Auto sehr bequem ist.

09.02.18

 

Leider wache ich seit Anfang meiner Reise immer sehr früh auf, da ich immer "Angst" habe etwas zu verpassen. Naja so nutzte ich die Zeit und habe währenddessen Porridge für alle gekocht.

 

Nachdem wir alles zusammen gepackt haben setzten wir Luke wieder in der Bücherei ab und erkundeten Waiora bei Tag. Wir fanden ein Museum über die Stadt.

So wie in Australien, beginnt auch die Geschichte von Neuseeland erst um ca. 1830. Daher sind einige Bilder von geschichtsträchtigen Ereignissen bereits bunt. Dies ist ein komischer Anblick!

 

Danach machten wir uns auf den Weg zum Te Urewera Nationalpark. Dort hatten wir 3 Wanderungen geplant. Als wir beim ersten Walk angekommen sind aßen wir einmal mittags und hofften, dass es zu schütten aufhört oder zu mindeste weniger wird. Falsch gedacht. :/ Somit packten wir alle Regenjacken aus und stapften durch den Regenwald. Abgesehen vom Regen war es eine richtig coole Wanderung! Es wären auch ein paar wirklich tolle Seen zum Schwimmen dabei gewesen!

 

Danach fuhren wir weiter zu den Papakorita Fällen. Diese waren durch den starken Regenfall sehr beeindruckend!

Als wir komplett durchnässt waren fuhren wir so weit wie möglich, um ev. dem Regen zu entfliehen.

 

Am Weg durch diesen Nationalpark sahen wir einige Pferde und Kühe auf der Straße. Nach einiger Zeit entdeckten wir einen sehr schönen Campingplatz. Wir haben unsere eigene Wäscheleine, Toilette, Fluss und eine Feuerstelle. Nur ein bisschen Sonne, oder zu mindest kein Regen mehr, wäre sehr nett!

 

Naja um das Beste daraus zu machen spielte ich mich mit der noch lodernden Glut bis wir ein "Lagerfeuer" (mit nassem Holz) hatten. Währenddessen kochte ich Teewasser, in welches wir einige unserer gefrorenen Beeren gaben. Es schmeckte wie Punsch. - Jetzt fühle ich mich wie Zaus!

Zum Abendessen kochten wir uns neben Gemüsereis noch Würsterl, welche wir anschließend im Feuer grillte. Abgesehen, dass die australischen und neuseeländischen Würsterl einfach anders schmecken, war es wirklich gut.

 

Damit ich nicht erfriere, lernte uns Marion noch einen Irish-Dance Tanz, welcher am Ende gar nicht so schlecht aussah.

 

Nach einigen weiteren Schokokeksen und Spielerei mit dem Lagerfeuer gingen wir ins Zelt und spielten noch eine Runde Mäxchen.

 

Zum Schlafen gab mir Marion zum Glück einen trockenen Pullover, da meine 2 komplett nass waren.

10.02.18

 

In der Früh mussten wir mit erschrecken feststellen, dass Marion und Luke mit nur einer Stunde mehr Regen Wasser ins Zelt bekommen hätten. Daher bauten wir es schnell ab, packten uns zusammen und fuhren zur Kerosine Creek. Dies ist ein kleiner Fluss mit waren Schwefelwasser. - Das ist eines meiner absoluten Highlights! Von oben kalter Regen, während wir im warmen Wasser sitzen.

 

Nach längerer Zeit fuhren wir weiter nach Wai-o-Tapu. Dort haben wir ein riesiges Mudpool bestaunt. Dies ist eigentlich eine große Gatschlacke, in welcher es immer wieder blubbert.

 

Unser nächstes Zeil war Rotorua. Dort war unser erster Stopp der Supermarkt, wo wir uns Wraps für zu Mittag kauften. Am nahegelegenen See aßen wir diese im Auto, da es noch immer Schüttet. Im See konnten wir schwarze Schwäne beobachten. - Ich hab hier noch keinen einzigen weißen Schwan gesehen.

 

Anschließend sind wir am See entlang nach Ohinemutu gefahren. Dies ist ein Maori-Dorf. Maori sind die Ureinwohner Neuseelands. Sie haben sehr viel Land bei einigen Kriegen verloren, jedoch gibt es noch einige Dörfer, die ganz ihnen gehört. In diesen Dörfern sieht man mehr über ihre Kultur und Lebensweise erfahren. Leider regnete es mal wieder, daher waren alle in ihren Häusern. Ihre Kirche und der Friedhof waren zum Glück geöffnet. - "Kia ora" bedeutet so etwas wie "Hallo" und wird heutzutage noch verwendet. Generell wird teilweise in der Volkschule noch Maori gelehrt.

 

In Rotorua sind noch einige versteckte Vulkane, daher sieht man immer wieder heiße Quellen oder einfach Dampf aus allen möglichen Bodenöffnungen quellen. Natürlich musste ich probieren damit zu kochen. Daher haben wir in einen Topf Wasser und Teebeutel gegeben und dies in eine Quelle gestellt. innerhalb weniger Sekunden hatten wir heißes Wasser. (ganz gekocht hat es aber nicht!)

 

Nach diesem guten 5 Uhr-Tee fuhren wir zu den Blue Springs. Dies ist der sauberste Fluss Neuseelands. Viele große Firmen füllen ihre Flaschen dort ab, um sie in der ganzen Welt zu verkaufen. Mittlerweile ist schwimmen verboten. Beeindruckend ist es trotzdem!

 

Als wir wieder beim Auto ankamen begann es wieder zum Schütten. Es schüttet immer sehr viel in Neuseeland, aber so schlimm, wie diesen Sommer war es schon lange nicht.

 

Später am Nachmittag fuhren wir nach Tirau. Dort waren wir über die Nacht bei Josef, dem Freund der uns damals durch Rotorua geführt hat, eingeladen. Als wir bei ihm ankamen hat der Regen endlich für kurze Zeit gestoppt. Daher zeigte er uns den Fluss, welcher ans Haus angrenzt. Dies ist ein Seitenarm von den Blue Springs und dementsprechend sehr beneidenswert. Nach dieser kleinen Wanderung waren meine Schuhe komplett nass. Den Nachmittag haben wir noch mit ganz vielen Spielen, Dem Welpen und dem Babykätzchen verbracht. Abends hat seine Mama aufgekocht. Es gab Spinatauflauf, Risotto, Mais, Pommes und Kartoffelsalat. Es hat richtig gut geschmeckt!

Danach haben wir noch weitere Spiele gespielt und jeder hat eine schöne warme Dusche genossen. (die letzte war beim Bauernhof)

Danach hat uns Josefs Mama noch mit Apfel/Beerenstrudel und "Zitronenpudding" überrascht. Das war ein wahres Festmal!

 

Sie hatten ein Gästezimmer mit 3 freien Betten für uns. Diese Nacht haben wir alle richtig gut schlafen. Es war bequem, warm und ich hatte platz. - Ja man lernt die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. ;)

11.02.18

 

Nach einer tollen Nacht in einem echten Bett sind wir um 09:30 aufgestanden. Danach gab es ein gutes Frühstück, sogar mit Nutella Toast. :D

 

Da es mal wieder schüttete verbrachten wir den Vormittag mit weiteren Spielen. "Frakle" ist mein neues Lieblingsspiel. Es geht darum, dass man mit bestimmten Regeln auf 10000 Punkte kommt.

 

Nach einem kleinen Snack fuhren wir weiter nach Tauranga. Dort gingen wir in einen Supermarkt, "Pak'n Save" Dieser war einfach riesig! Ungefähr 4 mal so groß, wie ein "Spar" bei uns zu Hause. Dies Auswahl der einzelnen Produkten ist enorm. Es gibt, zum Beispiel ungefähr 30 verschiedene Porridge.

 

Danach aßen wir im Auto mit Blick aufs Meer unser Mittagessen. Da Luke wieder lernen musste, setzten wir uns in den Burger King, wo ich auch wieder einmal mein Tagebuch aktualisierte.

 

Nach einiger Zeit stellten wir mit erschrecken fest, dass es bereits 18:00 war. Da wir noch 1,5 Stunden im Regen zu unserem Campingplatz fahren mussten machten wir uns auf den Weg.

 

Am Weg verwandelten sich schon einige Flüsse in kleine Seen.

Im Dunklen kamen wir endlich auf unserem Campingplatz an. Dort probierten wir einen noch nicht ganz schwimmenden Untergrund für das Zelt zu finden. Wir stellten es schlussendlich auf Moos, welches nicht ganz gerade war, da so das Wasser unten durch fließen konnte. Ich habe währenddessen unser Abendessen auf den Toiletten gekocht, da dort der einzige halbwegs trockene Platz war. Es gab "gefüllten Paprika" mit Kartoffelpüree, Schwammerl und Faschiertem. Dies aßen wir im Zelt, welches bereits einen sehr nassen Boden hatte. - Die Beiden haben mir diese Nacht so Leid getan!

Nach dem Abendessen kuschelte ich mich wieder in das halbwegs trockene Auto. Da es zwar die ganze Nacht schüttete wie doof, aber sehr warm war konnte ich richtig gut schlafen!

12.02.18

 

In der Früh hatten wir eine riesen Überraschung. - Der Regen hat aufgehört! Juhu!

 

Gleich in der Früh machten wir uns auf den Weg zum Hot Water Beach. - Dies ist ein Strand, wo man bei Ebbe ein Loch in den Sand graben kann (es reichen 10 cm) um dann zu richtig heißem Wasser zu kommen. - Dies ist ein geiles Gefühl! Vorallem, wenn die Füße im heißen Wasser sind und die restlichen Beine mit kaltem Meerwasser überschwemmt werden. - Es waren leider sehr viele Touristen dort.

 

Danach fuhren wir zur Cathedral Cove. Dort blieb Luke im Auto und lernte, während Marion und ich und auf diese zwei stündige Wanderung machten. Nachdem es heute endlich aufgehört hat zu regnen und etwas wärmer ist, haben wir leider sehr viel Nebel. Daher konnten wir nicht all zu weit sehen, aber die Wanderung war trotzdem wirklich schön!

Bei den Caves waren erneut zu viele Touristen. (normalerweise verteilt es sich besser) Diese Touristenpunkte sind hier leider sehr überlaufen. (Bei meinem Bild habe ich ungefähr 50 Personen wegretuschiert.)

Trotzdem war die Höhle sehr schön!

 

Am Rückweg verzog sich der Nebel ein bisschen und wir konnten etwas von dieser tollen Aussicht sehen. Wir haben auch eine sehr schöne Schaukel gefunden.

 

Am Parkplatz angekommen, hat sich tatsächlich die Sonne blicken lassen. :O Diese und die Bbcues am Strand nutzten wir gleich aus, um unser Mittagessen zu kochen. Es gab Tortellini mit Sour Cream, Schwammerl, Faschiertem und Käse. Sehr gut!

 

Anschließend bin ich ein Stückchen gefahren, da Luke lernen musste. - Genau so wie in Australien,  haben sie auch hier diese komischen Ampeln, welche direkt von Grün auf Rot springen. - Aja und Radar gibt es kaum ;)

 

Wir hielten noch kurz vor Auckland bei einem Wasserfall, wo wir eigentlich schwimmen gehen wollten. Durch den vielen Regen war die Strömung so stark, dass wir gleich weiter gefahren sind.

 

In Auckland haben wir uns in einem Pub am Hafen mit einem alten Unikollegen von Luke getroffen. Er hatte leider nicht all zu viel Zeit. Daher erkundeten wir danach noch den Hafen. Um ca. 20:00 trafen wir meine Schwester in diesem Pub, wo wir bereits einen Sandwich gegessen haben.

Sie führte uns anschließend zu diesem guten Eisgeschäft "Giapo". Danach haben wir noch ein Hostel für Marion und Luke gesucht.

Ich konnte wieder bei Nici schlafen.

Wir haben Abend natürlich wieder ewig gequatscht. Es ist so schön sie nach so kurzer Zeit wieder zu sehen! - Danach sehen wir uns erst wieder in 3 Monaten in Alice Springs. :)

13.02.18

 

Nach einer super bequemen Nacht im Bett mit meiner Schwester bekam ich auch noch ein richtig gutes Frühstück mit Müsli und Obstsalat. :D - Danke liebe Nici!

 

Um 10:30 holten mich Marion und Luke bei der Wohnung meiner Schwester ab. Marion und ich wurden bei der Art Galerie abgesetzt und Luke fuhr wieder einmal in die Bücherei. Die Art Galerie war sehr interessant. Es waren viele Fotografien und Gemälde von ca. 1830 in einer Art, wie ich sie noch nicht gesehen habe. Als Highlight bekamen wir am Ende Sticker, welche man in einem Raum überall hin kleben konnte.

 

Danach kauften wir uns noch bei einer speziellen Bäckerei frische Kekse und spazierten die Queensstreet entlang. In einem mexikanischen Café haben wir Lukes Freund Math wieder getroffen. Gemeinsam teilten wir uns einige Gerichte. Es war zwar etwas scharf, aber trotzdem sehr gut!

Da Luke mit dem Lernen noch nicht fertig war, gingen wir noch einmal in die Bücherei.

 

Um ca. 15:30 machten wir uns auf den Weg zu einer Tankstelle und einem Supermarkt. Anschließend stauten wir uns aus Auckland. Dadurch merkt man, dass wir in einer Großstadt sind.

1,5 Stunden später kamen wir bei den Waipu Caves an. Das praktische war, dass der Parkplatz gleichzeitig ein gratis Campingplatz ist.

Waipu Caves sind gratis Tropfsteinhöhlen, welche für ihre vielen Glühwürmchen bekannt sind. Als wir noch bei Licht in die Höhle gingen, haben wir nur vereinzelt ein paar Glühwürmchen gesehen. Daher machten wir uns auf die 1,5 stündige Wanderung. Wir dachten, diese führt uns zu weiteren Höhlen.

Durch den vielen Regen in den letzten Wochen war es eher eine Gatschrutsche auf den Hügel hinauf. Da wir eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit haben und meine Kondition sehr stark abgenommen hat, kamen wir ganz verschwitzt nach 40 Minuten am Berg an. Dort waren leider keine weiteren Höhlen. - Dumm gelaufen! - Dafür haben wir eine wunderschön kitschige Sicht auf den Sonnenuntergang gehabt.

Wir rutschten die Gatschrutsche, diesmal im Dunklen, wieder hinunter und erkundeten die Höhlen, welche wir am Beginn gesehen haben, noch einmal. - Es war der Wahnsinn! Ich muss echt sagen ich liebe die Natur in dem Land! - Die ganze Decke war voll mit Glühwürmchen. Ich habe es leider nicht aufs Bild bekommen. - Man kann sich das ganze so vorstellen: Du sitzt in einer Tropfsteinhöhle, vor dir ist ein kleiner Fluss. Die Tropfsteine tropfen leise ins Wasser, du hörst dich selber atmen und über dir leuchtet ein blauer "Sternenhimmel" bestehend aus Glühwürmchen. Es war unbeschreiblich schön! - Definitiv eines meiner Highlights.

 

Danach haben wir noch ein paar Semmeln mit Käse, Sour Cream und Mushrooms gegessen und ich habe noch einmal probiert die Milchstraße zu fotografieren. Leider kamen einige Wolken.

14.02.18 -> Happy Valentinesday!

 

Heute wurde ich tatsächlich von der Sonne geweckt. - Es gibt sie ja doch :O

Da ich Abends festgestellt habe, dass meine Höhlenfotos leider verschwommen sind, habe ich heute Morgen Neue gemacht. - Es ist einfach so ein geiles Gefühl etwas so unberührtes (gratis) so hautnah erleben zu können.

 

Währenddessen koche Luke Porridge. Nach unserem guten Frühstück räumten wir endlich das ganze Auto aus, um es danach mit neuer Ordnung wieder einräumen zu können. - Auf einmal sind viele verschollene Dinge wieder aufgetaucht.

 

Um ca. 11:00 fuhren wir in die letzte größere Stadt, bevor es dann ganz rauf in den Norden geht. Wir erkundeten den Stadtkern von Whangarei und fanden dort sogar Hundertwassers letztes Werk.

 

Nachdem wir unsere Wasserkanister aufgefüllt hatten, fuhren wir drei Stunden zum nördlichsten, mit dem Auto erreichbarsten, Punkt. Dort hat man normalerweise eine sehr schöne Aussicht aufs offene Meer. - Ja, wir erleben lieber 100% Neuseeland und haben, Dank dem tollen Wetter, genau 5 Meter bis zur dichten Nebelwand gesehen.

 

Als wir genug von diesem "tollen" Nebel hatten fuhren wir zu unserem Campingplatz. Dieser liegt genau am Strand. Angeblich kann man hier manchmal ganz viele Delfine sehen. - Heute leider nicht.

Am Campingplatz hat es endlich ein bisschen aufgezogen, daher sind wir gleich ins Meer gegangen. - Ich liebe es mit den Wellen zu "spielen". (Den ganzen Körper anspannen und quasi ohne Surfboard surfen :D) - Es hat riesen Spaß gemacht und ich muss sagen, dass das Meer hier kaum, bzw. sehr wenig salzig ist. - Während dem Schwimmen ging gerade die Sonne, welche man teilweise sehen konnte, unter. Das gab so ein kitschiges Licht!

 

Danach konnten wir am Campingplatz duschen. Anschließend gab es Würstel mit Gemüse. Als Dessert spielten wir mit Karamell, Zwetschgen und Marshmallows. Dabei bekamen wir Gesellschaft von ganz vielen Sandfliegen. Das sind ganz kleine Fliegen, die alle beißen. Die Dippel von diesen Fliegen jucken wie verrückt. Ich werde normalerweise sehr selten von Gelsen gestochen, aber diese Sandfliegen gehen auf alles los.

 

Nach einer weiteren Runde "Frakel" ging es ins Bett.

15.02.18

 

Heute Morgen wurde ich tatsächlich von der aufgehenden Sonne geweckt. Daher bin ich um 07:00 aufgestanden und habe mir den Sonnenaufgang am Meer angeschaut. Es war sehr schön die Natur, sowie alle Leute beim Campingplatz aufwachen zu sehen.

Diese Bucht ist sehr bekannt für Delfine und insgeheim hatte ich darauf gehofft, welche zu sehen. Leider hatte ich Pech.

 

Nach dem Sonnenaufgang legte ich mich wieder ins mein "Bett" (Autositz). Dort konnte ich überraschenderweise noch einmal richtig gut einschlafen. Um ca. 10:00 aßen wir Schokomilchporridge.

 

Gemütlich machten wir uns auf den Weg zum Sandboarden in den Te Paki Sand Dünen. Da wir jetzt am nähesten zum Äquator sind sollten wir jetzt das wärmste Wetter haben. Wir haben Glück und heute ist ein wolkenloser Himmel mit ganz viel Sonne. :D

Die Sanddünen waren echt beeindruckend, da sie in Mitten der grünen Berge auf einmal auftauchten. Sie waren mächtig! Von ganz oben konnte man bis aufs Meer sehen.

Wir gingen mit unseren Boards gleich einmal ganz hinauf. Bei meinem ersten Versuch endete ich gleich im Sand, welcher jetzt wirklich überall ist. Nach einigen weiteren Versuchen klappte es und wir wurden sogar richtig schnell. - Ein Schilift wäre ganz nett :P

Es war auf jeden Fall eine echt tolle Erfahrung! - Und ich konnte auch ein bisschen "Wintersport" betreiben. (Bisschen vermisse ich den Schnee ja schon)

 

Anschließend sind wir zum nächsten Strand gefahren, um irgendwie diesen Sand wieder los zu werden. Der Strand befand sich beim "Spirit Bay". Dort war ebenfalls ein Campingplatz. Dieser Campingplatz ist mit Abstand der Schönste, auf dem ich bis jetzt war! Die Duschen waren sehr gepflegt, Pferde grasten auf den Koppeln und Berge waren um den Campingplatz herum, der Strand bestand aus lauter kleinen bunten Steinchen und man campte unter Fruchtbäumen. Hier könnte ich Wochen bleiben!

 

Dort legten wir uns an den Strand und grillten dahin. Dazwischen kühlte ich mich mit meinem Sandboard im Wasser ab. Wellenreiten hat sogar funktioniert und riesen Spaß gemacht!

 

Nach einigen Stunden fuhren wir weiter in ein sehr nettes Fischlokal. Dort kosteten wir Seafood Chowder. Dies dürfte typisch Neuseeländisch sein. Es ist eine Kartoffelsuppe mit Fischstückchen. - Sehr zu empfehlen!

 

Nach weiteren 1,5 Stunden kamen wir im Dunklen am Campingplatz an. Es ist ein Parkplatz am See, welcher sehr schön sein dürfte. (Wir sehen leider nicht all zu viel)

16.02.18

 

Heute Morgen bin ich kurz vor Sonnenaufgang aufgewacht. Der ganze See war von einer Nebeldecke überflutet. Dies hat so mystisch ausgeschaut, dass ich es gleich fotografieren musste.

 

Nachdem ich wieder eingeschlafen und einige Zeit später aufgewacht bin, sah der See ganz anders aus. Die Sonne hat geschienen und der See war spiegelglatt. Es hat ausgeschaut wie zu Hause in den Alpen!

Nach einem erfrischenden Bad und Schokoladenporridge fuhren wir weiter Richtung Süden. Genauer gesagt zum Piha Beach. Dieser Strand liegt geografisch gesehen direkt neben Auckland. Es ist ein sehr beliebter Surferstrand und es gibt auch eine "Lifegard-Sendung" im Fernseher dazu. Das Besondere ist der schwarze Sand. (Welcher auch heißer als "normaler" wird.)

 

Am Weg haben wir uns noch eine zwei Liter Eisbox gekauft, welche natürlich am Strand ganz gegessen werden musste, da wir keine Chance zur Lagerung haben. - Mjamjam :D

Danach aßen wir noch Zuckermelone und bauten Boote aus der Schale. - ganz alterstypisch natürlich :P

 

Den Nachmittag bruzelte ich am Strand, während Marion und Luke ein "Badeloch" gruben.

 

Als die Sonne begann unter zu gehen, aßen wir noch Hotdogs und machten uns zwei weitere Stunden Richtung Lake Waikare. Dort bauten wir noch schnell das Zelt auf, während neben uns Possums im Baum gespielt haben.  Ich probierte wieder einmal den Sternenhimmel zu fotografieren. Leider ist es verdammt schwer ein scharfes Bild zu bekommen.

17.02.18

 

Langsam beginnt das Auto unbequem zu werden. Ich kann nicht sagen warum. Wir haben heute Morgen mit Schrecken festgestellt, dass es nur mehr 2 Nächte sind.

 

Trotz allem liebe ich diese Art zu reisen. Vorallem liebe ich es so viele schöne Orte zu entdecken. Eines der besten Dinge, die ich zu Hause bestimmt vermissen werde, ist mit den schönsten Panoramablicken zu essen. Heute frühstückten wir zum Beispiel mit Blick auf den spiegelglatten See, überseht mit der noch aufgehenden Sonne. - Leider geil!

 

Nach einem erfrischenden Bad im See fuhren wir weiter nach Hamilton. Dort saßen wir uns erstmal, wegen Luke, in eine Bücherei. Marion und ich konnten auch einiges zu unserer Reise recherchieren. Morgen steht eine 6-8 stündige Wanderung an.

 

Danach gingen wir noch einige brauchbare Dinge für unsere Wanderung kaufen. Wie Mittagessen, etwas Zuckerhaltiges und Nüsse.

Anschließend erkundeten wir Hamilton mit dem Auto. Es erinnerte mich stark an Rotorua.

Unser Mittagessen aßen wir mit Blick auf den Hamilton See. (Leider erneut im Regen)

 

Am Weg zum Campingplatz fuhren wir bei Lake Taupo vorbei, wo wir auch einen Stop einlegten. Da dieser See auf einem Vulkan liegt, konnte man im Strand wieder "Hot Pools" graben. Der Sand im Wasser war ebenfalls sehr heiß!

 

Anschließend fuhren wir die letzte Stunde zu unserem Campingplatz. Dort kochte ich noch Spagetti, während die anderen ihr Zelt aufbauten.

Nach einer Runde "Frakel" ging es auch schon ins Bett.

18.02.18

 

Der Wecker hat heute um 06:00 geläutet. Schnell haben wir alle Sachen zusammengepackt und noch jede Menge Essen eingesteckt. Danach fuhren wir zum Parkplatz, wo uns ein Shuttel abholte und zum Beginn vom Tongariro Crossing brachte. Dies ist eine 6-9 stündige Wanderung.

Das Wetter war sehr bewölkt und teilweise windig, aber perfekt für so eine Wanderung! Ab und zu hat sich auch die Sonne blicken lassen. :)

 

Der Beginn war anstrengend und steil. (Viele Stiegen und Geröll) In der Mitte war es halbwegs flach und man hat alle Höhepunkte sehen können. Dies war wirklich beeindruckend! Wir sind an einigen Vulkanen vorbei gegangen. Der letzte ist 2012 ausgebrochen. Des weiteren haben wir Spring Lake, einen türkisen Seen und Blue Lake, einen tief blauen See, gesehen. Unter anderem sind wir auch an einigen, noch aktiven, Schwefellöchern/-seen vorbeigewandert. Zum Schluss durchquerten wir noch eine relativ frische Steinlawine.

Am Ende hat sich der Weg ganz schön in die Länge gezogen, da wir 2 Stunden in Serpentinen den Berg hinunter gehen mussten.

Alles in allem sind wir bis zum Auto 20 km in 07:20 Stunden (mit Pausen) gegangen. Es war keine leichte Wanderung, aber sie war wirklich vielseitig und ich habe endlich einen echten Vulkan gesehen. :D

 

Diese Wanderung ist eines der "Must-do's" in Neuseeland. Ich war ganz schön überrascht wie viele Leute, trotz angesagtem Katastrophenwetter diese Wanderung gemacht haben!

Beim Auto sind wir erst einmal in die Autositze gefallen und haben uns danach brav gedehnt.

 

Anschließend sind wir zum nächsten See gefahren. - Das ist hier echt praktisch, da es immer einen See oder Fluss in der Nähe gibt. Meine letzte richtige warme Dusche hatte ich in Auckland, aber ich fühle mich überhaupt nicht grauslich, da wir jeden Tag schwimmen gehen.

 

Danach fuhren wir weitere zwei Stunden zu unserem Campingplatz. Am Weg dort hin haben wir wieder ganz viel, laut und falsch gesungen. - Ach ich liebe es!

 

Unser Campingplatz liegt direkt an einem Fluss. Es ist ein sehr kleiner Campingplatz, aber wir haben ihn für uns alleine. Nachdem wir alle "Betten" hergerichtet haben, legten wir unsere Decke direkt neben die Lagerfeuerstelle und holten alle unsere restlichen Essensbestände. Da wir morgen an unserem Ziel, Luke's Wohnung in Wellington, ankommen brauchen wir sie ab morgen nicht mehr.


Während es dunkel wurde, zündeten wir ein Lagerfeuer an. Es ist echt schwer ein Holz zum Brennen zu bringen, aber mittlerweile haben wir dies auch herausgefunden. Wir ließen diesen letzten Abend mit Marshmallows, Gingerbeer und "Frakel" ausklingen. - Einfach die perfekte Kombination!

19.02.18

 

Nach der letzten Nacht im Auto bin ich in der Früh mit ganz viel Muskelkater von gestern aufgewacht.

 

Gewaschen haben wir uns am eiskalten Fluss und Zähne geputzt mit tollem Panorama. Zum Frühstück gab es noch den letzten Porridge mit Mandarinen.

 

Danach machten wir uns auf die letzten 2 1/2 Stunden nach Wellington. Wir stoppten noch einmal am Strand. Genauer gesagt im Queen Elisabeth Park. Dies war ein grüner Park direkt neben dem Strand. Im Park waren einige schöne Pferdekoppeln und ein riesiger Vielseitigkeitsplatz mit tollen Sprüngen.

 

Nach einer weiteren Stunde kamen wir in Wellington an. Dort gingen wir erst einmal einkaufen. (Heute Abend wird es, ganz typisch österreichisch, Marillenknödel geben. :D

 

Danach ging es zur Wohnung von Luke. Die Wohnung liegt ein bisschen außerhalb, ist aber ein Traum! Es ist ein großes Haus, welches auf einem Hügel liegt. Aus der Küche kann man das Meer, den Flughafen und den Sonnenuntergang sehen. Dieses Haus wurde an sechs Studenten vermietet. Einer wohnt hier seit 3 Monaten, zwei sind noch nicht eingezogen und zwei wohnen hier seit ca. 1 Woche. Daher ist alles für alle noch sehr neu. Als wir ankamen räumten sie gerade die ganze Küche aus, putzten sie um sie anschließend neu einzuräumen. Nachdem wir unser Auto ausgeräumt haben, halfen wir ihnen. - Wir haben viel über Studentenheime, Einzüge und des weiteren der Neuseländer erfahren. Es wohnen hier ganz nette Leute mit denen ich mich lange unterhalten habe.

 

Als die Küche wieder halbwegs begehbar war, begonnen Marion und ich unsere Marillenknödel zu machen. Nachdem es hier keinen Topfen gibt, war dies unser erstes Projekt. Mit "Sour Cream", Kondenzmilch (Zuckermilch) und Zucker, hatte das ganze am Ende eine topfenähnliche Konsistenz/Geschmack. Daher ging es weiter mit dem Teig. Am Ende war er dann ganz brauchbar und hat sogar wie zuhause geschmeckt. Meine Oma macht meistens "Spuckknödel" und lässt den Kern drinnen. Manchmal sind es auch Zuckerwürfel. Da es diese hier nicht gibt, haben wir in die Mitte Marshmallows gegeben.

 

Sehr gefreut haben wir uns, als die Knödel im Wasser nicht/kaum zerfallen sind! Daher konnten wir sie dann noch in karamellisierten Bröseln wälzen. Alle Mitbewohner sind immer ganz interessiert schauen gekommen. Hier kocht man nie Knödel und schon gar nicht Süße. Des weiteren war es sehr komisch für sie etwas Süßes als Hauptspeise zu essen.

 

Aber die Knödel waren wirklich gut und haben wie zuhause geschmeckt! Sogar die Neuseeländer fanden es wirklich interessant und sehrrr lecker! :D

 

Währenddessen haben wir noch diesen wunderschönen Sonnenuntergang betrachtet.

 

Danach haben wir noch etwas Ähnliches wie Mario Kart auf der Wii und ein Gemeinschaftsspiel auf der XBox gespielt. Das war ein richtig lustiger, gemütlicher Abend!

20.02.18

 

Gestern Abend wurde in ganz Neuseeland eine Unwetterwarnung ausgeschrieben. Pünktlich wie die Schweizer Uhr hat es um 01:00 so richtig zum Schütten begonnen. (Der Regen wurde Tagsüber immer schlimmer.)

 

Heute ist mein einziger Tag in Wellington, daher stand eigentlich Sightseen am Programm. Luke blieb in der Wohnung, da er jede Menge zum Lernen hatte. Marion und ich machten uns, so gut wie möglich, wasserdicht und fuhren mit dem nächsten Bus in die Stadt. Unser erster Stopp war das "Te Papa" Museum.

 

Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland und "Te Papa" ist das Nationalmuseum. Dort waren verschiedene interaktive Ausstellung für jedes Alter. Ich muss gestehen, dass ich eher nicht so der Museumsgänger bin, aber dieses Museum war der Wahnsinn! Es war wirklich spannend und nachvollziehbar dargestellt.

 

Als erstes haben wir uns einige lokale Tiere, wovon wir schon einige in freier Wildbahn gesehen haben, angeschaut. Unter anderem ist dieses Museum das Einzige auf der Welt, dass einen echten, eingelegten Oktopus (4 Meter groß) ausgestellt hat.

 

Weiter ging es mit Themen wie "Ökologischer Fußabdruck und Recycling“. Beides spielerisch und sehr gut für Kinder aufbereitet.

 

Danach wäre es in einen "Bush-walk" gegangen. Diesen haben wir aufgrund des Regens ausgelassen.

 

Im nächsten Raum wurde ins Detail genau die Position von Neuseeland im ersten Weltkrieg gezeigt. Unter anderem konnte man acht bis zu 5 Meter lange/große Wachsfiguren hautnah betrachten.

 

Einen Raum weiter ging es um ein Thema, welches Neuseeland wirklich stark betrifft: Erdbeben. Die Entstehung wurde sehr gut erklärt. Das letzte starke Erdbeben war 2011. Luke hat dieses hautnah miterlebt, da sie danach einen Spalt in ihrem Garten hatten.

 

In diesem Museum haben sie auch eine kleine Hütte gebaut, in welche man gehen konnte. Diese Hütte hat das Gefühl eines Erdbebens vermittelt. Dadurch kann man sich das Ganze ein bisschen besser vorstellen.

 

Weiters habe ich herausgefunden, dass ich in Neuseelands "most explosive" Vulkan schwimmen war, Lake Taupo. Dies würde auch den heißen Sand erklären.

 

Zwei Stockwerke weiter oben haben wir noch eine Ausstellung über die Maoris gesehen. Maoris sind die Ureinwohner Neuseelands.

Mir ist schon oft aufgefallen, dass einige von ihnen sehr interessante Tattoos in ihrem Gesicht tragen. Leider habe ich darüber nichts in der Ausstellung gefunden, daher habe ich Abends darüber recherchiert und einen wirklich tollen Artikel darüber gefunden:

 

http://www.zealandtattoo.co.nz/tattoo-styles/maori-tattoo/

 

Nach diesem Museum waren wir vollgestopft mit neuen Eindrücken und Informationen. Da wir sowieso schon Hunger bekommen haben, suchten wir ein nettes Restaurant. Wir endeten in einem Popup Foodcourt. Als wir gestern die Marillenknödel gemacht haben, haben und die Neuseeländer "ihre traditionellen" Knödel gezeigt. (Eigentlich kommen sie aus China und sie haben sie übernommen.) Wir haben diese Dumblings zufälligerweise in diesem Foodcourt gefunden und mussten sie natürlich probieren. Der Teig schmeckt ein bisschen wie Powideltascherl, jedoch gefüllt mit verschiedenen Fleischvarianten. Man kann sie gekocht oder gebraten haben. Beide Varianten waren sehr gut!

 

Anschließend suchten wir eine Shoppingstraße, da meine Weste kaputt ist und ich jetzt nur mehr einen Pulli habe. (Leider reicht dies nicht aus.)... Wir endeten in einem Waffelgeschäft. - Sehr gut!

 

Danach erkundeten wir die Stadt noch weiter. Abends fuhren wir wieder mit dem Bus zurück. Von der Busstation holte uns Luke ab und wir holten uns noch Fish and Chips und aßen diese in der Wohnung. War sehr geil!

 

Ich habe meine Wäsche gestern noch gewaschen. Leider trocknete sie nicht, daher musste ich sie föhnen. Eine Stunde später war alles halbwegs trocken.

21.02.18

 

Heute morgen läutete der Wecker um 05:20. - Jejj! Zum Glück ist das Wetter heute wieder normal, bzw. später hatten wir sogar strahlenden Sonnenschein.

 

Nachdem ich alle meine Sachen zusammengepackt habe, brachten mich Luke und Marion zum Flughafen. Eine letzte gemeinsame Autofahrt. Dort verabschiedete ich mich von Luke und Marion. Dies war ein komisches Gefühl, da es so selbstverständlich war, dass Marion und ich uns jeden Tag sehen. Ein bisschen wie zu Hause.

 

Vielen Dank an euch Beide! Ich habe unsere Reise sehr genossen und wünsche euch Zwei noch ganz viel Glück für eure restliche gemeinsame Zeit!

 

Für mich geht es jetzt mit dem Flugzeug 50 Minuten in den Süden nach Christchurch. Ich hatte sehr viel Glück, dass ich heute fliegen konnte, da gestern aufgrund des Unwetters alle Flüge gestrichen wurden. Des weiteren war in einem Bezirk, etwas weiter draußen, ein Wirbelsturm, welcher einiges zerstörte.

Es freut mich sehr, dass dich mein Tagebuch interessiert! Ich würde mich sehr freuen, von dir zu hören. Dankeschön :)

melanie.amon@gmail.com

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