Christchurch (Februar)

21.02.18

 

Nach einem schnellen Flug bin ich gut in Christchurch gelandet.

 

Hier habe ich durch Marion eine Volunteeringstelle in einem Reitstall bekommen. In diesem Reitstall gibt es einen Schulbetrieb und sie machen Ausritte für Touristen.

 

Ich freue mich besonders aufs Unterrichten und die Arbeit mit Kind und Pferd, da ich es wirklich vermisse!

 

Am Flughafen wurde ich von dem Besitzer abgeholt und dadurch habe ich Einiges über das gestrige Unwetter erfahren. Es wurde Vieles überschwemmt.


Im Stall habe ich gleich die Chefin, die Hauptreitlehrerin und die anderen drei Mädels, welche Woofen, kennengelernt. Alle sind wirklich sehr sehr nett! Da Alles überschwemmt ist und wir heute wieder Regen hatten, wurden alle Ausritte und Reitstunden abgesagt. Daher haben wir Sachen wie Decken reparieren, Stall putzen und alles auf Vordermann bringen gemacht. Dabei haben mir die Mädels das riesen Areal gezeigt. Es ist ein sehr gepflegter Reitstall, wo alles eine sehr durchdachte Ordnung hat. - Gefällt mir derweil sehr gut!

 

Um 15:00 Uhr waren wir heute fertig. Danach zog ich in mein Zimmer ein, welches ich mir mit einer Finnin teile. Wir teilen uns generell das ganze Haus mit den Besitzern.

 

Abends haben wir noch der Chefin beim Basteln von Ketten, welche man an die Wand hängen kann, zugeschaut. Das werden echt schöne Teile!


Abends habe ich noch meine Bilder ein bisschen sortiert und meine weitere Reise geplant.

 

In Neuseeland sie die Häuser, genau wie in Australien, sehr wenig gedämmt und daher kann es im Winter richtig kalt werden. Daher ist es "Standard" Wärmedeckenartige Bettüberzüge zu haben. - Nachdem es heute auch richtig kalt war, habe ich diese gleich ausprobiert. Ich liebe sie! - Das wird das Erste sein, was ich mir Zuhause bestelle.

 

Nachdem ich morgen früh raus muss, bin ich etwas früher schlafen gegangen. Es ist irgendwie ein komisches Gefühl nach zwei Monaten Arbeitspause auf einmal wieder mit Wecker aufzustehen und zu arbeiten.

22.02.18

 

Heute war mein erster Arbeitstag. Wir haben um 08:00 begonnen.

 

In diesem Reitstall stehen 40 Pferde. Ich glaube zirka die Hälfte sind Ausreitpferde. Alle Ausreitpferde sind Traber, welche einmal im Rennsport vorm Sulki unterwegs waren. Heute sind sie wirklich ausgeglichene, brave Pferde die super auf Stimme hören.

 

Die anderen Pferde sind Schulpferde. Drei Kleinpferde und zirka 15 Ponys.

 

Zuerst haben wir sieben Pferde von der etwas weiter entfernten Koppel geholt, geputzt und gesattelt. Dann kamen auch schon die Kunden. Nachdem sie einen Helm bekommen haben, erklärten wir ihnen im Schnelldurchlauf das Aufsteigen, „Bremsen“/„Gas geben“, Links/Rechts. Dieser Reitstall ist einer der wenigen die Leute, die zum Ersten mal am Pferd sitzen, gleich ausreiten lassen. Als alle am Pferd saßen, war die Reitlehrerin von hier ganz Vorne und ich ganz Hinten. Die erste Runde war sehr nett! Naturmäßig habe ich mich wie in der Lobau gefühlt, der einzige Unterschied ist, dass immer wieder eine Palme auftaucht.

Es war ein einstündiger Ausritt, bei welchem wir nur Schritt geritten sind.

 

Danach kam gleich ein Zweiter mit nur zwei Kunden. Wir sind dieses Mal eine andere Runde geritten, welche ein bisschen anders ausgeschaut hat, aber auch wirklich toll war. Normalerweise gehen alle Ausritte durch den Fluss. Dieser ist aber aufgrund des schlechten Wetters der letzten Tage so überflutet und stark, dass es gefährlich wäre hier durchzureiten.

 

Danach haben wir fünf Pferde zurück ins Peddock geführt und ich bin schnell Mittagessen gegangen.

 

Um 13:00 war noch mein letzter Ausritt für heute. Ursprünglich hätte diesen Ausritt eine andere Reitlehrerin gemacht, welche leider krank geworden ist. Daher habe ich diesen direkt übernommen.  Mir wurde noch eine Verlängerung der Route auf einem gezeichneten Plan gezeigt, da dieser Ausritt mit Trab und zweistündig ist.

Meine Kundin war eine etwas festere 32 Jahre alte Frau aus Belfast. Wir haben viel geplaudert und sie wird in 4 Wochen heiraten.

Es ist so schön wieder mit Pferden und Kunden zu arbeiten. Ich genieße es wirklich sehr!

 

Nach diesem Ausritt habe ich noch die Pferde versorgt und ins Peddock gestellt. Nachdem alles geputzt war, war für heute auch schon Feierabend. Aufgrund des schlechten Wetters gab es für heute wenige Buchungen.

 

Ich bin echt positiv überrascht wie sauber und geordnet dieser Reitstall ist. Alles hat seinen Platz. Ich kann viele intelligente Ideen mitnehmen.

 

Nach der Arbeit habe ich überlegt nach Christchurch hinein zu fahren, jedoch wäre der Weg sehr weit. Daher habe ich den Nachmittag an meinem Tagebuch gebastelt und mal meine ganzen Fotos zu sortieren begonnen.

Es war sehr schön, einen Nachmittag faul im Bett, ohne schlechtem Gewissen, und mit Heizdecke zu verbringen.

23.02.18

 

Um 8:00 begann für mich auch der zweite Arbeitstag mit Ausreitpferde holen (ein Weg von 20-30 Minuten) und herrichten. Mein erster Ausritt war wieder alleine mit vier Chinesen aus Hongkong. Dies war eine sehr interessante Erfahrung. Sie konnten kaum Englisch (außer eine), daher war die "Sicherheitseinführung" mit Händen und Füßen. Nachdem alle am Pferd waren, bekam eine von ihnen richtig Angst, wollte aber trotzdem mit auf den Ausritt. Na gut, ich bin dann auf mein Pferd aufgestiegen und los ging es. Die Pferde hier sind so unglaublich brav! Alle sind hinter meinem Pferd gegangen und haben reagiert, wenn ich "stop" oder "walk" gesagt habe. Ich war schwer beeindruckt, wie man Pferde erziehen kann.

Jedenfalls habe ich die Einzige, die ein bisschen Englisch konnte, direkt hinter mich gegeben. Sie war sehr redebedürftig und dadurch habe ich auch viel über Hongkong erfahren. (Unter anderem hätte ich dort jetzt einen gratis Schlafplatz :P) Sie waren sehr begeistert wie grün Neuseeland ist. Hongkong ist sehr bebaut und hat daher sehr wenige Bäume und Grasflächen, welche aber alle nicht begehbar sind. Die Chinesen waren Mitte 40 Jahre alt und sind in Neuseeland zum ersten Mal auf Wiese gestanden. Diese Vorstellung ist für mich unglaublich!

 

Danach habe ich wieder alle Pferde versorgt und das Peddock ausgemistet.

 

Nach einem guten Mittagessen haben wir am Reitplatz den neuen Sand verteilt.

 

Am Nachmittag bin ich noch das Pony Diesel geritten. Er ist ganz ein Lieber, welcher ein bisschen aus der Übung ist. Am Abend habe ich noch ein Verkaufspferd longiert.

 

Nachdem alles geputzt und an seinem Platz war, habe ich noch beim Unterrichten zugehört.

 

Heute gab es Schinken vom Schwein aus dem Garten. Dieses Fleisch war so unglaublich gut! Ich habe noch nie so einen guten Schinken gegessen.

 

Direkt danach fiel ich, mit 20 km auf dem Schrittzähler, ins Bett.

24.02.18

 

Heute haben wir um 08:15 begonnen. Nachdem wieder alle Pferde für die Ausritte hergerichtet waren, durfte ich den Vormittag beim Schulbetrieb zuschauen und auch bei ein paar Stunden mithelfen. Es war so interessant! Nicht nur wegen dem Vokabular, sonder auch weil sie hier wieder ein paar ganz andere Ansätze haben und alles sehr spielerisch gestalten. Ich habe alleine an diesem Vormittag schon so viel gelernt!

 

Zu Mittag überraschte uns der Chef mit Beefpies. - Ich liebe sie!

 

Nachmittags haben wir wieder alle Ausreitpferde versorgt und zurück gebracht. Sie leben 24/7 zusammen auf einer riesen großen Wiese. Danach bin ich das Verkaufspferd geritten und wir haben noch Verladetraining gemacht.

 

Abends war noch ein bisschen Zeit und ich bin einen Ex-Galopper geritten. Er ist bis M-Dressur ausgebildet. Es war so schön seit sehr langer Zeit wieder einmal ein "richtiges" Pferd zu reiten!

 

Nachdem wir die Pferde vom letzten Ausritt versorgt haben, war für uns der Tag auch schon wieder vorbei.

Abends gab es Fish and Chips. :D

 

Auch wenn dies nur ein kleiner Reitstall ist, lerne ich so viel. Ich führe auch so viele interessante Gespräche mit der Chefin und probiere so viel wie möglich mitzunehmen. - Danke Marion!

25.02.18

 

Wie jeden Morgen begann es auch heute mit Pferde herrichten. (Für Ausritte und Schulbetrieb) Danach durfte ich wieder "Geist" beim Unterrichten sein und konnte Überall zuhören.

 

Zwischendurch habe ich unsere 2 kleinsten Ponys auf der Wiese vor dem Reitstall angebunden, sodass sie dort fressen können. Das ist die neuseeländische Version eines Rasenmähers.

 

Mittags bin ich Ruby geritten. Sie ist ein sehr leichtrittiges Pony, welches großen Spaß macht!

 

Danach richtete ich meine 2 Pferde für meinen Ausritt her. Es stellte sich heraus, dass es eine deutsche Studentin ist, welche ihren Master hier macht. Sie hat zu Hause ihr eigenes Pony und konnte daher reiten. Der Ausritt hat großen Spaß gemacht!

 

Nachmittags haben wir noch alle Pferd versorgt. Dann habe ich Schokokekse im Kühlschrank gefunden. - Nachdem ich seit 4 Tagen auf "Schokoentzug" bin, habe ich mich sehr gefreut!

 

Abends gab es Sauerkraut mit Würstel. - Heimatgefühle!

Danach kauften wir uns noch Cider, Eis und Kekse und schauten den Sonnenuntergang von Port Hills. - Ich arbeite hier zusammen mit zwei Französinnen und einer Finnin. (Auch Backpacker) Wir verstehen uns wirklich gut! Die Mädels sind einfach richtig lustig.

26.02.

 

Heute ist mein freier Tag. Den nutzte ich um auszuschlafen und danach die letzten Tage im Tagebuch nachzuschreiben. (Wir haben so viel gemacht, dass dafür keine Zeit war.)

 

Um ca. 10:00 fuhr meine Chefin in die Stadt und war so nett und nahm mich mit. Sie machte auch gleich eine kleine Stadtführung für mich. Christchurch ist flächenmäßig sehr groß, aber das Stadtzentrum ist sehr klein.

Man kann noch sehr viel von den Ausmaßen des Erdbebens sehen. Es gibt sehr viele Parkplätze in der Stadt. Dort waren früher überall Häuser, welche abgerissen werden mussten. Es sind noch sehr viele Häuser im Wiederaufbau. Meistens sind es Häuser im alten Stil. Unter anderem war die Kirche, von der der Name Christchurch kam, ein sehr stark betroffenes Gebäude. Es wurde seit 2011 verhandelt, ob sie abgerissen oder restauriert wird. Heuer haben sie sich endgültig für den Wiederaufbau entschieden.

Durch die vielen Restaurierungen ist die ganze Stadt mehr oder weniger eine (schöne!) Baustelle.

 

Es gibt auch eine Hop on/Hop off Straßenbahn im alten Stil. Ich habe mir ihren Plan geholt und bin alles abgelaufen. Zwischendurch habe ich immer wieder etwas gekauft, da schon einige Dinge wie Weste, Handyglasfolie, Handyhülle kaputt waren. Des weiteren habe ich mich mit Strumpfhosen und einem Pulli ausgestattet.

 

Nach einigen Kilometern habe ich ziemlich Alles von der Stadt gesehen. Sie ist wirklich sehr lieb. Alle Häuser, die wiederaufgebaut werden sind wirklich modern. Man müsste in 5 Jahren wieder kommen, um zu sehen, wie sie sich entwickelt hat.

 

Danach habe ich zwei "Arbeitskollegen" in der Stadt getroffen und wir sind in ein nettes Cafe gegangen.

 

Heute Abend lernten wir die Tochter und das Enkerl unserer Chefin kennen.

 

Das Enkerl unserer Chefin hat uns erzählt, dass es eine "Red Zone" in Christchurch gibt. Die Red Zone ist eine Zone, die am stärksten mitgenommen war und weil dort alle Häuser zerstört wurden und der Boden so uneben ist, kann man keine Häuser mehr darauf bauen, aber es stehen noch alle Gärten. Neuseeländer haben sehr gerne ganz viele Fruchtbäume in ihren Gärten und diese haben überlebt. Heute darf man dort offiziell hingehen und so viele Äpfel, Birnen, Zwetschken,... pflücken wie man möchte.

War ein ganz eigenes Gefühl in dieser Geisterstadt.

27.02.

 

Heute begann der Tag gleich mit drei verschiedenen Ausritten. Ich hatte zwei Anfänger für 2 Stunden. Sie feierten ihren 4. Jahrestag mit einem Ausritt. War eine sehr nette Runde!

 

Nach dem Mittagessen bin ich ein sehr gutes Pony geritten. Sie ist sehr bemüht und ehrgeizig. Hat großen Spaß gemacht!

 

Abends hatte ich noch einen zweiten zweistündigen Ausritt mit zwei Japanern, die leider sehr schlecht Englisch konnten.

 

Als alle Pferde versorgt waren, quatschten die Mädels und ich noch ewig im Zimmer. :D

28.02.

 

Heute konnten wir etwas ausschlafen, da ich meinen ersten Ausritt um 10:00 mit nur einer Person hatte. Es war ein tschechisches Mädel, welche zu Hause bis 1,20 am Turnier startet. Es war ein sehr schöner Ausritt, da wir sehr viel Galoppieren konnten.

 

Danach habe ich diese zwei Pferde wieder versorgt und ein weiteres für den Hufschmied geholt. Anschließend gab es für mich Mittagessen. ("frischen" Schinken :D yummy)

 

Danach bin ich noch das frisch beschlagene Pferd geritten. Nach einem fliegendem Wechsel saß ich auch schon auf Dennis. (dem Dressurpferd) War wieder ein riesen Spaß! Nachdem wir die 2 Ex-Rennpferde zurück gebracht haben, haben wir einige Pferde auf den Koppeln getauscht. Da die eine Koppel schon sehr abgefressen ist und die Ponys sowieso auf Diät müssen.

 

Anschließend longierte ich ein ganz junges Pony. War auch wirklich brav. Als dieses versorgt und alles geputzt war, wäre der Tag für mich schon zu Ende. Zwei Mädels aus dem Stall sind noch mit ihren Ponys zum "Pony-Club" gefahren. Sie haben mir probiert zu erklären was genau das ist, aber ich wollte es mir selber anschauen. Die Eltern waren so lieb und nahmen mich mit. - Wie immer sehr spannend!

Also "Pony-Club" ist eine Art "Come together" für Reiter bis 17 Jahre. Man fährt mit seinem Pony auf eine Wiese und trifft dort ganz viele andere Gleichgesinnte. Auf dieser Wiese steht ein Dressurviereck, ein Springpacours und Vielseitigkeissprünge. Die Kinder werden Anfangs in mehrere Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekommt seinen Trainer. Danach werden wie bei einem "Zirkeltraining" alle Stationen durchgemacht. Somit können die Kinder alle Sparten trainieren.

Es gibt viele verschiedene "Pony-Club's" und diese treten bei kleineren Tournieren Gegeneinander an. Innerhalb dieses "Pony-Clubs" kann man verschiedene Reitabzeichen machen und es gibt natürlich die eigene Uniform.

So etwas wäre in Wien sehr cool. Die Kinder finden dadurch Gleichgesinnte, bekommen neue Ratschläge von verschiedenen Trainern und ihr Pony wird auf einer anderen Location trainiert.

Nachdem sich die Arbeit immer wieder wiederholt und die eher nicht all zu spannend zum Lesen ist kommt hier die Kurzfassung:

 

In der restlichen Zeit habe ich noch weitere sehr schöne Ausritte geführt, einige Ponys und Pferde trainiert und im Schulbetrieb geholfen/unterrichtet. Es hat mir riesen großen Spaß gemacht und ich habe sehr viel gelernt und neue Ideen gesammelt. Ich habe diese zwei Wochen wirklich sehr genossen!

 

Abends waren wir auch sehr aktiv:

 

01.03. Nachdem es heute usnahmsweise Tagsüber wirklich heiß war und wir schon um 16:15 aus hatten machten wir uns so schnell wie möglich auf den Weg zum Strand. Dort angekommen wäre der Plan noch 2 Stunden in der Sonne zu chillen und danach Abendessen am Strand. - Willkommen in Neuseeland - Als wir am Strand waren haben wir uns als erster unsere dicken Pullis angezogen. Am Strand war ein kleiner Hügel mit einigen Höhlen. In eine setzten wir uns und genossen Cidre. Nach kurzer Zeit bekamen wir Hunger. Somit holten wir uns ein paar frische Pizzen. Das war einfach perfekt. :) Danach setzten wir uns noch in ein Café, da es für den Sonnenuntergang zu bewölkt war. Jetzt bin ich seit einem Monat in Neuseeland und habe noch keinen einzigen Sonnenuntergang gesehen. :O

Am Heimweg kauften wir uns noch Cidre und Schokokuchen. Zu Hause spielten wir noch eine Runde Frakel. (Ja ich habe mir dieses Spiel schon zugelegt :D)

 

02.03.

Für meine Südinselreise habe ich einen Reisepartner auf Facebook gesucht und tatsächlich jemanden gefunden. Er ist ein 27 jähriger Schweizer und hat einen großen Campervan gemietet. Diesen habe ich heute Abend einmal getroffen. Wir haben uns mit einem kalten Bier an den Fluss gesetzt und ganz viel über unsere bisherigen Reisen und unsere Südinselreise gequatsch. Das könnte ganz gut funktionieren, da wir ähnliche Ziele haben. - Am Mittwoch geht es los und ich freue mich schon sehr!

 

03.03.

In Neuseeland ist es ein "must do" auf ein Rugby-Match zu gehen. Dies taten wir heute. Es spielte Crusader vs. Stormers. Für mich war es mein erstes Rugby-Match. Zur Eröffnung galoppierten Pferde rund um das Feld. Am Feld tanzten natürlich Cheerleader. Wir hatten großes Glück mit den Karten und saßen in der ersten Reihe. Dadurch konnten wir alles genau mitverfolgen. Einmal hätten wir auch fast einen Ball auf den Kopf bekommen. Beide Franzosen (meine "Arbeitskollegen") kennen sich ganz gut aus und konnten mir genau erklären, was gerade passiert ist. Das machte es natürlich interessanter. :P

In der zweiten Hälfte rannten auch 2 nackte Männer übers Feld.

Am Ende gewannen die Crusaders.

 

04.03

Heute war wieder ein sehr sonniger Tag mit perfektem Wetter. Daher hat uns der Chef nach der Mittagspause auf den Strand geschickt. Gesagt, getan waren wir kurze Zeit später dort. Es war wirklich schön. :D

Leider kam nach 2 Stunden so ein starker Wind, dass wir an unseren Weimarkriver gefahren sind uns uns dort noch ein bisschen gebräunt haben.

Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man in der Früh durch Herbstlaub reitet, Nachmittags liegt man am Strand und zu Hause erfrieren alle.

Die Chefin hat uns einen ganz traditionellen Pavlova gebacken. Das schmeckt wie unsere Salzburger Nockerl. Neuseeland ist Österreich echt verdammt ähnlich!

 

05.03.

Heute war am Vormittag nur ein Ausritt, welchen die französischen Mädels gemacht haben. Dadurch konnten Eva und ich andere Pferde trainieren. Während unseres Trainings passierte etwas richtig Lustiges und gleichzeitig Gefährliches. Drei der Pferde stehen seit kurzem mit den Kühen zusammen auf einer Koppel. Eines davon bin ich gerade geritten. Die anderen Beiden haben gefallen daran gefunden die Kühe zu jagen. Irgendwie sind die Beiden, inklusive einer Kuh, aus dem Peddock gesprungen. Die zwei Pferde jagten die Kuh die ganze Straße entlang und rein in den Reitstall. Ich hatte viele Emotionen gleichzeitig: lachen, erstaunt sein und nicht glauben können was ich gerade sehe. Naja am Ende waren Alle wieder an ihrem Platz und ein Pferd musste Koppel wechseln.

Nachmittags waren weder Ausritte noch Reitstunden, da das Wetter schrecklich sein sollte, jedoch schien auf einmal die Sonne. Daher machten wir 4 Mädels einen Ausritt. Wir ritten alle ohne Sattel und planschten ganz lange im Fluss. Das war ein riesen Spaß!

Abends fuhren wir noch einmal in die "Red Zone" um Proviant für unsere weiter Reise zu pflücken. Wir waren sogar wieder sehr erfolgreich :D

Danach haben wir noch mit unseren restlichen Cidres ewig "Frakle" gespielt.

 

06.03.

Heute haben die beiden Reitlehrer und ich uns gegenseitig unterrichtet, wie wir es mit den Schülern machen. Dies war für alle sehr interessant. Danach hat es so zum schütten begonnen, dass wir zum "Trockentraining" ins Haus übergegangen sind. Nachmittags wurde bei einem Pferd eine Ankaufsuntersuchung durchgeführt. Die sieht hier genauso aus wie zu Hause.

Als ich fertig mit der Arbeit war, habe ich eine lange heiße Dusche genossen. Danach habe ich noch das Wlan ausgenutzt und meine Sachen gepackt. :)

 

Alles in allem war es eine wunderschöne und lehrreiche Zeit. Leider viel zu kurz! Es fällt mir ein bisschen schwer diesen Ort und die Mädels zu verlassen.

Es freut mich sehr, dass dich mein Tagebuch interessiert! Ich würde mich sehr freuen, von dir zu hören. Dankeschön :)

melanie.amon@gmail.com

(Die Qualität der Bilder wurde stark verkleinert!) - Impressum