Cairns - Byron Bay

14.01.2018

 

Der Flug Perth - Cairns verläuft ohne weiteren Zwischenfällen. Es war nur leider wieder eiskalt und daher konnte ich kaum schlafen. Um 05:00 sind wir in Cairns gelandet und haben einen wirklich schönen, viel bunteren Sonnenaufgang, als auf der Westküste gesehen. Bei unserem ersten Schritt nach draußen hat man sofort gemerkt, dass wir in der Nähe vom Regenwald sind. Es ist eine viel höhere Luftfeuchtigkeit und alles leuchtet in einem viel intensiveren grün. Es sind ganz andere Bäume und Tiere und es duftet so frisch gewaschen. Wahnsinn dieser Unterschied zum Westen!

 

Nachdem wir nur ein Uber zu unsrem Air B'n'B nehmen konnten, waren wir auch schon in 10 Minuten da. Dort konnten wir zum Glück unsere Rucksäcke schon um 06:00 abstellen (check in ist erst um 15:00).

Gleich danach starteten wir unsere Stadterkundungstour. Es war alles noch ganz verschlafen und still. Wir gingen als erstes in Richtung "Esplanade". Dies ist ein Steg, welcher entlang am Meer führt und das "Zentrum" dieser Stadt ist. Hier wird jeden Tag eine andere Sportart gratis zur Verfügung gestellt, des weiteren gibt es ganz viele gratis Konzerte im Park, ein gratis Pool für alle, einen Hafen und ganz viele wirklich schöne Cafés, Bars und Restaurants. Diese Stadt ist generell sehr aktiv und "klein", daher haben sie keine Busse im Zentrum. Wir schlenderten noch einige Zeit herum und Frühstückten dann in der Nähe vom Hafen. Hier bekommt man meistens eine Powerbank für sein Handy, wenn man etwas konsumiert. - Sehr praktisch!


Anschließend erkundigten wir uns in einem Reisebüro über den Regenwald, auf welchen ich mich schon sehr freue und buchten eine Great Berrier Reef Schnorchel/ ev Tauch-Tour für morgen.

 

Anschließend gingen wir noch in ein Shoppingcenter.

 

Nach 17000 Schritten legten wir uns mit Eis in den Parkt bei der Esplanade, wo gerade eine Live-Band spielte. Es war wirklich traumhaft, da das Wetter einfach perfekt ist! - Hier ist im Moment Regenzeit, jedoch bekommen wir davon zum Glück nicht viel mit!- Ich liebe diese Stadt!

 

Nachmittags gingen wir in unsere Wohnung, welche wir uns diesmal mit den Besitzern teilten. Also wir haben "nur" ein Zimmer für uns. Dort wuschen wir unsere Wäsche und konnten endlich wieder duschen. Da wir Wlan zur Verfügung hatten, habe ich noch einiges am Computer erledigen können. Abends gingen wir nur mehr schnell für ein Abendessen außer Haus.

 

Diese Nacht in einem richtigen Bett mit 4 Wänden habe ich sehr genossen! - Man lernt auf so einer Reise wirklich die einfachen Dinge im Leben zu schätzen!

15.01.2018

 

Heute ging es früh aus dem Bett, da wir eine Bootstour gebucht haben. - Da Nebensaison ist haben wir diese Tour um 50$ billiger bekommen :D - Daher waren wir, nach einem 30 minütigen Spaziergang im Hafen.

Dort ging es auf ein Tauchboot, mit welchem wir zum Great Barrier Reef fuhren. Die Crew ist extrem freundlich und top organisiert.

 

Da es sich leider nie so richtig ausging den Tauchschein zu machen, nutzte ich die Möglichkeit und machte mit Jojo zusammen einen "geführten Tauchgang". Auf der einstündigen Fahrt zum Riff bekamen wir eine sehr genau Einführung.

 

Am Riff angekommen schlüpften wir in ganz dünne Neoprenanzüge, da im Moment sehr viele Quallen im Wasser sein sollen. Danach haben wir noch Blei, Flasche und alles Weitere bekommen. Auf diesem Boot gab es einen sehr gemütlichen "lass dich einfach nach vorne fallen" Einstieg. Unter Wasser haben wir noch einige Trockenübungen gemacht und dann ging es auch schon runter zu den Korallen.

Ich habe schon sehr viele Korallenriffe gesehen, unter anderem die Malediven, aber selbst diese können nur sehr schwer mit dem Great Barrier Reef mithalten! Es leuchtet in allen Farben und wir sehen 100 verschiedene Fische und Seesterne. Ich war sehr beeindruckt. Leider konnte ich nichts mit der GoPro aufnehmen, da diese einen Wasserschaden hat.

 

Nach zirka 30 Minuten mussten wir leider wieder auftauchen. Es war wirklich toll und bei nächster Gelegenheit mache ich bestimmt endgültig den Tauschschein! ... Bali soll billig sein ...

 

Zu Mittag gab es ein großes Salatbuffet und heiße Getränke. Anschließend fuhren wir noch zu einem zweiten Riff, wo wir diesmal "nur" schnorchelten. War wieder unglaublich toll!

 

Danach fuhren wir noch 1,5 Stunden zurück in den Hafen. Nach der Bootsfahrt entspannten wir wieder im Park.

 

Am Boot haben wir Paula, eine Brasilianerin, kennenlernt. Mit ihr trafen wir uns Abends noch zum Pizza essen. - Ich hatte sooo Lust darauf und sie waren richtig gut! - Anschließend schauten wir noch in die Bar am Hafen. Dort legte heute ein richtig guter DJ auf und die Getränke waren im Angebot, somit versumperten wir dort  ...

16.01.2018

 

Heute morgen Packten wir unsere Wäsche, welche leider immer noch feucht ist, da wir so einen hohe Luftfeuchtigkeit haben.  Beim Frühstück fand ich eine Waage, welche ich natürlich gleich ausnutzen musste. - Nach erster Freude habe ich feststellen müssen, dass diese falsch geht.

 

Ich finde es sehr interessant zu beobachten wie sich der Körper an deinen Lebensstiel anpasst. In Wien habe ich normal gegessen, hatte aber eher weniger Zeit zu naschen und habe generell sehr viel Sport betrieben. Dadurch war ich sehr dünn und hatte viele Muskeln. Im Reitstall in Australien bin ich sehr viel geritten und "wandern/Koppel laufen" gewesen, hatte aber auch leider sehr viel Zeit zum naschen. Daher habe ich sehr viele Muskeln auf Beine und Po bekommen, aber leider auch etwas am Bauch und auf den Hüften zugenommen. Beim Reisen gehen wir jetzt ungefähr 8000-15000 Schritte am Tag,probieren uns gesund zu ernähren, haben aber doch auch etwas öfter Guster auf Süßes. Dadurch nehmen meine Muskeln enorm ab und das Fett leider zu. Schauen wir einmal, wie es sich in weitere Folge entwickelt.

 

Danach gingen wir zu unserem Autoverleih und haben unser 2. Mietauto bekommen. Ursprünglich hätten wir wieder das selbe Auto, wie auf der Westküste gebucht, jedoch haben wir diesmal ein Upgrade bekommen und fahren jetzt mit einem allrad Toyota, inklusive Rooftoptent für 5 Personen. Schauen wir mal wie praktisch dieses größere Auto in der Stadt wird.

- Ich wollte immer einen weißen SUV und jetzt habe ich ihn. :D

 

Danach machten wir gleich einen Großeinkauf und konnten vollgetankt in den Norden fahren.

Nach 1,5 Stunden waren wir auch schon im Daintree National Park, wo wir auf eine Bootstour gingen. Da wir direkt zum Ausgangspunkt der Tour fuhren, starteten wir zwei alleine mit dem Führer. Wir konnten ihn alles über den Regenwald ausfragen und haben noch einige Tipps bekommen. Nach zirka 20 Minuten sind noch weitere 20 Personen dazu gestiegen und wir gingen auf Krokodilsuche. Insgesamt haben wir 3 "Baby" Krokodile (2-3 Jahre) und ein ca. 3 Meter langes gesehen.

 

#fact of the day# Bei Krokodilen, sowie Schildkröten entscheidet die Wärme des Sandes welches Geschlecht das Baby bekommt. Bei über 32 Grad wir es männlich.

 

Danach haben wir noch eine Passionsfrucht verkostet. Weil es so gut war haben wir noch einige mitgenommen. Bei 50c muss man einfach zuschlagen.

 

Weiter ging es über eine Fähre, welche uns zum Cape Tribulation führte. Dort angekommen buchte ich noch eine Nachtwanderung durch den Regenwald und wir checkten direkt im Campingplatz nebenan ein. Dieser Campingplatz war ganz witzig, da es eine Bar und ein Pool gab.

 

Nach einem guten Mittag/Abendessen gingen wir noch zum Strand. Das besondere ist, dass hier der einzige Punkt auf dieser Erde ist, wo der Regenwald auf das Meer trifft. Leider war das Wetter nicht besonders, da hier gerade Regenzeit ist. Daher sehen die Bilder nicht so toll aus.

 

Um 19:30 wurde ich vom Campinglatz abgeholt und wir fuhren weiter in den Regenwald hinein. Wir waren insgesamt 12 Personen und unser Führer macht diese Touren aus reiner Leidenschaft.

Als erstes bekamen wir richtig gute Taschenlampen, mit welchen wir 2,5 Stunden im Regenwald spazierten. Wir haben sehr viele Spinnen, Heuschrecken, Kröten, Käfer und zwei Chamäleons gesehen. Als Krönung habe ich noch eine kleine, ca. 2 jährige Schlange gefunden.  Es war ein richtig schönes Erlebnis und ein arges Gefühl diesem wilden Tier so nahe gegenüber zu sitzen! Ich möchte gar nicht wissen wie viele Tiere mich gesehen haben, welche ich nicht sehen konnte.

 

#fact 2# Im australischen Regenwald sind 99% der Tiere ungiftig. Daher haben wir auf der Wanderung nur eine giftige Spinne gesehen.

17.01.2018

 

In der Nacht hat es richtig arg zum Schütten begonnen und daher kühlte es recht schnell ab. Zum Glück haben wir diesmal eine Decke dazu bekommen. Die restliche Nacht war sehr bequem, da unser Zelt einfach riesig ist!

 

Nach einem gemütlichen Morgen fuhren wir weiter zu einem Rundgang. Dort konnten wir ca 1,2 km durch den Regenwald, über einen Steg "wandern". Ich muss sagen ich liebe den Regenwald! Ich bin so fasziniert von den Pflanzen, dem Klima und den Tieren!

Während unserer Wanderung hat es auch noch richtig zum Schütten begonnen. Also 100% Regenwaldfeeling!

 

Auf unsrem weiteren Weg Richtung Süden schauten wir noch in einer Icecream Factory vorbei, welche mit den lokalen, exotischen Früchten sehr gutes Eis herstellte.

 

Bei einem sehr schönen Lookout stoppten wir und aßen Wraps. Das ist hier auch unter den Australiern ein sehr begehrtes Mittagessen .

 

Danach fuhren wir wieder mit der Fähre zurück und weiter ging es nach Port Douglas. Eine kleine, aber sehr schöne Hafenstadt! Dort schlenderten wir ein bisschen durch die Einkaufsstraße und den Hafen.

 

Nachmittags fuhren wir zu unserem Campingplatz und kochten uns ein gutes Gröstl. Wir schlafen gratis und direkt neben dem Meer.

Diese Nacht sollte toll werden, da ich neues Ohropax habe!

18.01.2018

 

Da es diese Nacht sehr warm und laut (direkt neben der Straße) war, standen wir sehr früh auf. - Ich habe das Ohropax in der Nacht verloren. - Nach einem guten Spiegelei fuhren wir gleich weiter Richtung Kurdana Dies ist ein kleines Dörfchen im Regenwald mit sehr süßen Hippimärkten. Jojo kaufte ihrer Mama eine wunderschöne Opalkette. In diesem Ort haben wir auch noch sehr viele Aborigines gesehen.

Direkt neben diesem Örtchen waren die Brookner Wasserfälle, welche wir auch betrachteten.

 

Danach ging es die Bergstraße wieder hinunter und wir fuhren nach Cairns zu unserem Autoverleih, da ich die Decke gegen einen Schlafsack tauschte. Weiteres hing ein kleiner Plastikteil unserer Bodenplatte etwas weit runter. Dies wurde auch gleich befestigt. Diesem Auto merkt man seine 260000 Kilometer leider schon an.

 

Unser nächster Stopp war Mission Beach. Dies liegt 2 Stunden südlich von Cairns. Dort sollte einer dieser Traum-Postkartenstände sein. Dank dem Wetter war es auch beeindruckend, aber auf eine andere Art und Weise. - Schon am Hinweg sind wir durch so einen argen Regen gekommen, da merkt man den Regenwald in seiner Blütenzeit! Es waren sogar teilweise die Straßen überflutet.

 

Nach einem kleinen Snack fuhren wir noch eine weitere Stunde zu einem Campingplatz vor Townsville. Auf dem Weg wollte Jojo auch unbedingt ein Stückchen fahren und hatte riesen Spaß dabei! Wir stoppten bei einem Wasserfall, wo wir zirka 45 Minuten wandern gingen.

 

Anschließend fuhren wir noch zu einem weiteren Gratiscampingplatz, welcher sogar eine kalte Dusche hatte! - Riesen Freude nach der Wanderung!

 

Ich finde es echt interessant, wie sehr man jegliches Schamgefühl verliert. Nie hätte ich mir gedacht, dass ich mich in der Öffentlichkeit ausziehe und einfach nackt duschen gehe.

19.01.2018

 

Nach einer fast perfekten Nacht (Temperatur, Lärm, ...) gönnte ich mir eine Mango zum Frühstück. In North-Queensland gibt es sehr viele Mangoplantagen, daher bekommt man in Australien wirklich gute Mangos meist schon um 2$.

 

Nachdem ich mich wieder sehr lange mit dem riesen Zelt spielte, da die Schutzhülle nicht ganz passt, fuhren wir weiter Richtung Townsville. Dort angekommen nutzte ich gleich den McDonalds, um das Tagebuch zu aktualisieren. Anschließend schlenderten wir durch diese große Hafenstadt. Wir fanden den Botanischen Garten, einen gratis Wasserpark für Kinder, ganz viele Bbcues, welche es in Australien wirklich überall gratis zur Verfügung gibt und den Hafen.

Im Hafen war ein riesiges Aquarium, in welches wir gingen. Dort konnten wir sehr viele Fische, welche wir im Meer gesehen haben, wieder finden.

 

Zu Mittag legten wir uns noch ein bisschen in die Wiese und aßen wieder Wraps. Es gibt einfach kein leichteres und billigeres Mittagessen.

 

Nachmittags fuhren wir noch 3,5 Stunden in den Süden nach Airlie Beach. Dies erinnerte mich ein bisschen an Coral Bay von der Westküste. Es war ein kleines Hafenstädtchen überfüllt mit Backpackern. Unser erster Weg war in ein Reisebüro, wo wir gleich eine Bootstour um die Whitsunday Island buchten. - Ein weiteres "must do" in Australien. - Wir bekamen die letzten 2 Plätze.

 

Anschließend wollten wir im Campingplatz einchecken, welcher leider komplett ausgebucht war. Sogleich mussten wir feststellen, dass alle anderen Campingplätze bereits zu hatten. Somit standen wir auf der Straße. Ich habe in einem Hotel nachgefragt, ob wir eventuell auf ihrem Parkplatz schlafen könnten. Jedoch bekam ich eine Absage.

Ich frage im Chinesen nebenan gleich noch einmal und dort traf ich eine super liebe Mitarbeiterin, welche uns ihren Parkplatz in einer sicheren Wohngegend anbot. Sie meinte, dass sie dies schon öfter tat, da es in Airlie Beach oft überfüllt ist. Somit war ich sehr erleichtert!

 

Nachdem wir uns noch Spagetti im Park gekocht haben, schauten wir noch in die Stadt. Dort war ein riesen Straßenfest mit einer Liveband und ganz vielen Marktständen. Anschließend gab es noch ein riesiges Feuerwerk. Nachdem wir noch ein bisschen herum spazierten fuhren wir zu unserem Parkplatz und haben diese Nacht im Auto auf dem Fahrer-/Beifahrersitz geschlafen.

Es war eindeutig bequemer, als gedacht!

20.01.2018

 

Heute sind wir besonders früh aufgestanden, um nicht die Nachbarn zu irritieren. Wir fuhren in einen nahegelegenen Park, um uns dort in den öffentlichen Toiletten ein bisschen frisch zu machen. - Die öffentlichen Toiletten in Australien sind wirklich sauber und gepflegt. - Da könnte sich Wien ein Beispiel nehmen!

 

Nach guten Bananen-Pancakes fuhren wir in den Hafen zu unserem heutigen Bootsausflug. Diesmal war es ein kleineres Boot mit ungefähr 40 Personen. Wir sicherten uns die besten Plätze am oberen Deck.

Anfangs fuhren wir durch die berühmten Whitsunday Islands und konnten insgesamt 24 von 74 Inseln sehen. Auf dem Weg zu unserem ersten Stopp fand der Kapitän einen riesigen Fisch im Meer. Sein Sohn (8 Jahre) warf die Angelroute aus und konnte nach kurzer Zeit einen ca. 13 Kilo Fisch aus dem Meer holen. - Kommt zu Mittag auf den Grill! ;)

 

Danach ging es weiter zum Whitehaven Beach. Dort hatten wir ein bisschen Zeit uns in die Sonne zu legen, tolle Fotos zu machen und wir aßen ein richtig gutes australisches Bbcue. Dabei leistete und eine Eidechse Gesellschaft. Wir haben zur Zeit richtig Glück mit dem Wetter, daher muss man beim schwimmen besonders auf die Quallen aufpassen. (Man bekommt dünne Anzüge)

 

Anschließend ging es weiter zu einem Aussichtspunkt, wo wir eine kleine "Wanderung" auf den Hügel machten und eine beeindruckende Sicht auf die Sandbänke hatten.

 

Unser letzter Stopp war ein Schnorchelpoint. Wir haben uns schon sehr aufs Meer gefreut, da wir länger keine Dusche hatten. Beim Schnorchel waren wir leider ein bisschen enttäuscht, da wir das Great Barrier Reef im Norden gewöhnt waren. Wir haben vereinzelt Korallen und einige Fische gesehen.

 

Nach der Tour fuhren wir wieder zu dem Campingplatz, aber konnten heute leider wieder keinen Platz bekommen. Daher duschten wir im öffentlichen Bad und aßen gute Hotdogs am Parkplatz. Danach parkten wir auf einem gratis Parkplatz etwas außerhalb und schlenderten noch durch die Stadt. Heute war sehr viel weniger los als gestern, was uns ein bisschen enttäuschte. Wir gingen in eine Bar mit Billardtischen. Hier haben wir ein bisschen der Livemusik zugehört. Nach einiger Zeit gingen wir Billard spielen. Dort lernten wir neue Leute kennen und versumperten ein bisschen.

 

Als wir müde wurden fuhren wir wieder zu unserem Parkplatz von gestern, dunkelten das Auto ab und gingen schlafen.

21.01.2018

 

Nach einer weiteren Nacht in unserem Auto, im Garten von Sulie fuhren wir zeitlich zum Meer frühstücken. Herrlich dieser Ausblick!

 

Danach fuhren wir gemütlich in das Städtchen Mackay, wo wir ursprünglich auf einen Sonntagsmarkt gehen wollten. Mackay ist eine sehr große Stadt direkt am Hafen, welche jedoch für Touristen eher uninteressant ist. Die Vororte haben mich stark an zu Hause (den 22. Wiener Bezirk) erinnert. Wir mussten leider feststellen, dass dieser Markt bereits seit Jahren nicht mehr existiert. Daher gingen wir noch schnell einkaufen und machten uns dann 3 Stunden auf den Weg nach Rockhampton. Am Weg tauschen wir wiedereinmal und Jojo konnte ein Stückchen fahren. - Australien ist doch ein Kontinent und diese vielen Kilometer sind mittlerweile sehr anstrengend. -

Wir fuhren an ganz vielen riesigen, sehr grünen Weiden mit vielen Pferden und Rindern vorbei. - Da vermisse ich dann doch das Reiten!

 

Kurz vor Rockhampton stoppten wir bei den Kalksteinhöhlen Capricorn Caves. Dies waren Höhlen, welche durch Zufall von 3 Burschen zirka 1880 gefunden wurden. Das Besondere dieser Höhle ist, dass sie eine Kapelle hat. Die Höhle war wirklich beeindruckend, aber am Besten hat mir diese Kapelle gefallen. Um uns eine kleine Kostprobe der Akustik zu geben, hat unsere Führerin "Halleluja" abgespielt und dazu gab es eine kleine Lichtershow.

Ich habe schon wieder Gänsehaut, wenn ich nur daran denke! Es war einfach atemberaubend und es wäre ein Traum dort zu heiraten!

 

Anschließend rollten wir mit den letzten Liter Tank zu einer Tankstelle, da die geplante geschlossen hatte. Zum Glück haben wir es noch geschafft! Da wir beide richtig kaputt sind, machten wir uns auf die letzten 10 Minuten zu unserem heutigen Campingplatz. Wir haben zum ersten Mal in einer Stadt einen gratis Campingplatz gefunden.

Schnell kochten wir uns noch Kartoffeln mit Gemüse - Unsere Würstel waren leider schon hinüber.

 

Auf der Ostküste haben wir viel mehr Handy Empfang, als auf der Westküste. Daher habe ich wieder vermehrt Kontakt nach Hause, was auch sehr schön ist, da man ja nichts verpassen möchte! - Vielen Dank an dieser Stelle an Alle, die mir so ein liebes Feedback zu meinem Tagebuch geben! - Ich freue mich wirklich sehr darüber und es bestärkt mich damit weiter zu machen, auch wenn es mehr Arbeit ist, als anfänglich gedacht!

 

Abends habe ich endlich wieder mit meiner Mama telefoniert und dabei ist mir so richtig bewusst geworden, warum ich eigentlich so kaputt bin. Die Reise, die ich im Moment mache ist wirklich ein Wahnsinn! Ich erlebe jeden Tag so viele tolle Dinge und bekomme so viele Inspirationen. Jedoch ist es sogleich auch sehr anstrengend sich jeden Tag organisieren zu müssen. Wie weit fahren wir morgen? Welche Mahlzeiten essen wir? - by the way Essen ist ein riesen Thema beim Reisen, da man hier wirklich Geld sparen kann, ich als Gastrokind, aber auch nicht all zu viel verzichten möchte. Und alles sollte so billig wie möglich sein! Wir haben aber einen ganz guten Weg gefunden. (Leider viele Kohlenhydrate, aber diese sättigen.)

Des Weiteren hat man kaum Zeit alle Eindrücke richtig verarbeiten zu können, da einen am nächsten Tag wieder viele neue Sachen erwarten!

 

Was ich damit sagen möchte: Reisen ist eine wirklich tolle Sachte, aber man darf dabei nicht vergessen sich auch einmal etwas Ruhe zu gönnen!

22.01.2018  Ein Tag aus der Sicht meines Travelmates Jojo.

 

Heute wollten wir mal wieder ausschlafen, wurden allerdings zeitig von einem Sheriff geweckt. Mit Zelt und nicht "Selfcontaint" durften wir hier nicht stehen.

Wir besuchten am Vormittag das "Dreamtime Cultural Center", wo wir eine äußerst spannende Führung bekamen. Zu erst weihte uns der Aborigine-Nachkomme in ihrer Sprache, die Wandmalerei und die Heiligen Berge des Umfelds ein. Die "Rainbow-Cerpend" stellt beispielsweise die Verbindung mit der Natur da. Außerdem ist der Name des Centers von ihrer Sprache übersetzt und hat 3 Bedeutungen: 1. Moral und Regeln an die Nachkommen weitergeben, 2. im Einklang mit der Natur sein, 3. Respekt vor den älteren. Der Führer spielte und klänge vom Digeritu vor, sehr beeindruckend. Die Atmung und die Stimme sind ausschlaggebend für den Ton. Schließlich erzählte er uns von seiner Herkunft und seiner Kultur. Weiter ging es mit einer Boomerangsession. Im 2. Teil der Führung bekamen wir von einem anderen "Local" einen Überblick über die "Torres-Inseln" über den Cape York. Er zeigte und ihren schmuck aus Muscheln oder den Federn des Cassawal (Abkömlinge des Emus). In seinem Stamm muss jeder Mann mit 16 2 Wochen auf einer einsamen Insel alleine überleben und eine Schildkröte erlegen und deren Panzer mit nach Hause nehmen. Dann sei man ein Mann. Nach der Führung fuhren wir 04:30 in den Süden, vorbei an Bundaberg. Davor fuhren wir noch ins Stadtzentrum von Rockhampton. Nämlich der Fizzroy Street am Fizroy River. Entlang dieser Straße konnte man viele der Denkmalgeschützten Häuser sehen. Vorbei kamen wir auch bei alten Hotel "Criterion", wo wir uns dann endlich unser wohlverdientes Steak gönnten.

Rockhampton ist nämlich bekannt für seine gute Rinderzucht und die besonders herrliche Steaks, was wir nur bestätigen können!

 

Abends campten wir in einem Park,welcher am Weg nach Noosa lag.

23.01.2018

 

Nachdem wir gestern sehr früh schlafen gegangen sind wurden wir heute um 06:30 von lauten LKW's geweckt. Dies nutzten wir gleich aus und konnten um 07:00 weiterfahren. Wir fuhren noch die restlichen 2 Stunden nach Noosa. Unser Navi hat uns über eine "Nebenstraße" geschickt, wodurch wir leider Fraser Island verpassten. Diese "Nebenstraße" ging die ganze Zeit durch wunder schöne Rinderkoppeln. Zeitweise endete sogar der Asphalt. Ich war so beeindruckt von dieser Landschaft! Alle Koppeln riesen groß, wunderschöne Wiese und die Rinder waren wirklich gepflegt. Durch diese Abkürzung haben wir uns 28 Minuten Fahrtzeit gespart.

 

Wieder auf der Hauptstraße angekommen fanden wir auch Toiletten, um uns frisch zu machen und eine Tankstelle.

 

Weiter ging es nach Noosa. Dieser Ort gefällt uns richtig gut! Es wird als die "Côta d'Azur" von Australien bezeichnet. Es ist ein kleiner, wunderschöner Urlaubsort mit richtig teuren Apartments am Strand. Wir haben auch fast nur urlaubende Australier getroffen.

 

Dort angekommen legten wir uns erstmals 4 Stunden an den Strand und es war herrlich einfach einmal nichts zu tun! Anschließend checkten wir in unserem Campingplatz ein und fuhren danach die Stadt erkunden. Sie bestand eigentlich aus einer Einkaufsstraße mit richtig schönen Boutiquen. Zu blöd, dass ich alles tragen muss, daher ist das mit dem Shoppen ein bisschen doof.

 

Bei diesen vielen Eisgeschäften haben wir richtig Lust auf Eis bekommen. Jedoch sind die Preise hier ein Wahnsinn! 6,50$ für 1 Kugel! Daher kauften wir uns eine Eistorte beim Aldi und fuhren in den Noosa Nationalpark. Dort setzten wir uns an den Strand und genossen unser Eis. Anschließend spazierten wir noch im Nationalpark herum und genossen den Sonnenuntergang. Er war wunderschön und richtig bunt!

 

Als es dunkler wurde fuhren wir wieder zu unserem Campingplatz und kochten uns Gemüsereis. Beim Aldi gönnten wir uns auch noch zwei Stückchen Lachs. War sehr gut!

 

Während dem Kochen genoss ich eine ausgiebige Dusche. Herrlich mal wieder warmes Wasser zu haben!

 

Als wir fertig waren luden uns unsere Nachbarn noch auf ein Bier ein. Sie waren Franzosen, welche ein Jahr Work & Travel machen. Nach einem Bier, viel gequatsche und Gitarre fielen wir abends ins Bett.

 

Heute war wiedereinmal ein richtig entspannter Tag. Leider geil!

24.01.2018

 

Nach gemütlichem ausschlafen und einem guten Frühstück fuhren wir weiter südlich an der Sunshinecoast entlang. Da wir wieder sehr geiles Wetter hatten legten wir uns erneut für zirka 4 Stunden an den Strand. Dort buchte ich unsere weiteren Flüge,... für den Rest unserer Reise. Da wir wirklich geile Wellen hatten, suchte ich eine Surfboard - Verleih. Nach ein bisschen herum telefonieren wurden wir zu Jeremy weitergeleitet. Jeremy hatte nämlich heute ein besonderes Angebot und gab uns eine Surfstunde für 35$. (Was sehr billig war, da man ungefähr genau so viel für nur Board ausborgen rechnen muss.)

Somit trafen wir uns um 14:00 am Sunshine Beach. Dort bekamen wir dünne T-Shirts als Sonnenschutz und unsere Boards. Nach einer kurzen Erklärung ging es auch schon in Wasser. Es hat wiedereinmal riesen Spaß gemacht! Die Wellen waren heute eher ungeeignet für Anfänger, da sie sehr schnell brechen. Somit wurde ich auch sehr oft von den Wellen mitgerissen und kam oft ins strudeln. Jedoch konnte ich sehr viel von dieser Stunde mitnehmen und weiß, was ich das nächste Mal besser machen muss.

-> Mein Ziel ist es sicher am Board stehen zu können, wenn ich wieder nach Hause komme.

Nach 2 Stunden surfen, kam ich in einen Quallenschwarm. Diese haben in Kombination mit meinem heftigen Sonnenbrand ordentlich gejuckt. Somit war dann Schluss für mich.

Am Parkplatz waren wieder sehr saubere öffentliche Duschen zum absperren, welche wir gleich ausnutzten. Da merkte ich, dass ich etwas zu schlampig mit den eincremen war. (Ich hatte noch nie so einen Sonnenbrand :o)

 

Anschließend führen wir noch die restliche Sunshinecoast  entlang. Es gibt hier wirklich sehr schöne Villen mit geilem Ausblick!

 

Als wir am Ende angekommen sind, fuhren wir zu unserem heutigen Campingplatz. Es war ein gratis Camper am Weg nach Brisbane. Dort kochten wir noch Spagetti und schauten dann "finding Nemo" bis unsere Akkus leer waren.

 

Diese Nach habe ich sehr schlecht geschlafen, da ich nicht ganz wusste, wie mein Sonnenbrand nicht weh tut. -> Kinder lernt aus meinen Fehlern und schmiert euch ein!

25.01.2018

 

Da wir früh schlafen gegangen sind, bin ich auch wieder früh aufgewacht. Somit machten wir uns eher früher auf den Weg nach Brisbane. Hierbei kamen wir in den Morgenstau. Ganz etwas komisches. Auf der Westküste sind wir ca. alle 10 Minuten einem anderen Auto begegnet.

 

In Brisbane angekommen ging es erst mal auf die Parkplatzsuche. Wir probierten es in einem Parkhaus, jedoch war unser Auto mit Dachzelt zu groß. Im nächsten Parkhaus passten wir zwar hinein, jedoch hätten wir 21$ für 30 Minuten zahlen müssen. (3 Stunden wäre schon 50$) Schnell flüchteten wir wieder und machten uns auf die Suche nach einem 3 Stunden Parkplatz. nach zirka 20 Minuten konnten wir tatsächlich einen finden!

Von dort aus schlenderten wir 3 Stunden quer durch die Stadt. Jojo meinte sie fühlte sich wie in New York. Bei einem Chinesen gab es einen Mittagsteller um 4,5€, wo wir nicht nein sagen konnten. Nachdem wir in unserem Auto nur Salz und Petersilie haben war dies eine Geschmacksexplosion im Mund. :P

 

Danach spazierten wir noch durch den botanischen Garten. Ich muss sagen, ich habe mir die Stadt etwas kleiner vorgestellt, aber sie gefällt mir mit ihren vielen kleinen Cafés ganz gut.

 

Die 2. Hälfte über der Victoria Bridge haben wir uns für morgen aufgehoben.

 

Wir sind noch in die Lone Pine Koala Sanctury gefahren und haben und diesen australischen Tierpark angesehen. Wir haben sehr viele dieser Tiere schon in freier Wildbahn gesehen. Das witzigste war, dass wir hier im Streichelzoo Kangaroos streicheln und füttern konnten. Somit habe ich mein Kangaroo-Selfi bekommen.

Etwas später konnten wir dann auch noch einen Koala streicheln. Diese sind genau so fluffig wie Kangaroos.

 

Danach habe ich noch direkt neben dem Zoo einen Reitstall entdeckt. Anscheinend ist es in ganz Australien typisch die Pferde auf die Weide zu geben und dadurch auf Boxen zu verzichten. Sie haben meist Turnierboxen ohne Dach und wirklich tolle Reitplätze. Meist sogar Vielseitigkeitsstrecken.

 

Anschließend machten wir uns auf den Weg zu unserem Campingplatz. Dort mussten wir 25$ zahlen, da es hier keine gratis Campingplätze gibt und wir dringend eine Waschmaschine brauchen. Der Campingplatz ansich ist eher heruntergekommen und grauslich Da merkt man, dass wir in der Stadt sind, da alle anderen über 40$ gekostet hätten. Abends fuhren wir noch einkaufen. Neben Aldi war noch ein Obstmarkt, wo ich eine Mango um 0,68c bekommen habe.

 

Abends "badete" ich in After-Sun und wir haben uns eine Kartoffel, Tomate und Faschiertes Pfanne gemacht. War sehr lecker!

26.01.2018

 

Der heutige Tag steht ganz unter dem Motto "Australia Day" alias Australischer Nationalfeiertag. Das bedeutet, dass hier überall Partys, Events und ganz viele Grillerei am Strand ist.

 

Wir wollten so richtig ausschlafen, jedoch hatte es bereits um 06:00 30 Grad und eine enorme Luftfeuchtigkeit. Somit sind wir wieder früh aufgestanden und haben mal eine kalte Dusche genommen.

 

#fact of the day# In Australien kann man das Wasser in den größeren Städten immer trinken, jedoch bekommt man nur schwierig eiskaltes Wasser.

 

Um zirka 09:00 sind wir zu einem Lookout gefahren. Ich habe mich gefühlt, wie auf dem Kahlenberg. Wir hatten einen wunderschönen Blick über ganz Brisbane. Jojo genoss in dem Café einen Milkshake.

 

Anschließend fuhren wir noch in die Stadt, wo wir die Southbank erkunden gingen. Das ist die Erholungszone von Brisbane. Dort sind 3 verschiedene Pool. (Eine Wasserlandschaft für Kinder, ein Sandstrand und ein Chlorpool -> alles gratis und mit ganz vielen Bbcues.

Überall trafen sich die Australier mit ihrer Familie und machten ein riesen Bruch im Park. Zugleich gab es noch Livemusik.

Somit legten wir uns auch in den Park (natürlich mit Wlan) und hörten der Livemusik zu. War sehr entspannt und leider heiß!

 

Zu Mittag machten wir uns dann auf die 50 Minütige fahrt zur Goldcoast. Dort fuhren  wir in die Broadwater Parklands. Zu erst legten wir uns an den Strand und probierten noch ein bisschen zu schlafen, da wir eine kurze Nacht vor uns haben. Anschließend gingen wir zu dem Event im Park. Es war ein großer Foodmarkt und eine riesen Bühne mit Livemusik. Nach einer Erkundungstour gönnten wir uns Paella zum Abendessen. Neben sehr vielen Burgertrucks gab es auch eine Aktion, wo man gratis Flaschen bekam, um die Leute zu motivieren mehr Leitungswasser zu trinken. Unter anderem, dass mehr Plastik gespart wird. . Als Dessert aßen wir noch Dutch Waffels. - Festmahl :P

 

Zum Abschluss gab es ein riesen Feuerwerk mit Jetski und Flyboardridern. Das Feuerwerk war beeindruckend! Fast sogar schöner, als das in Sydney. ;)

 

Nach dieser beeindruckenden Show fuhren wir noch ca. 10 Minuten ins Surfers Paradiese. Dort wollten wir auf eine groß ausgeschriebene "Poolparty" - Naja das Foto vom Planschbecken könnt ihr weiter unten sehen. - Nach einer Runde Billiard erkundeten wir die restliche Stadt.

Es war so extrem viel los! Sehr viele Bars und Fastfoodketten. Die ganze Stadt war eine Party. Wir schauten in einige Clubs, jedoch haben wir uns nicht unbedingt aufgepräzelt und waren sehr underdressed. Daher endeten wir in einem Pub, wo es alte Klassiker, sowie die Australischen Top Hits spiele. - "The Horse" ist zum Beispiel einer davon. - Dort tanzten wir bis um ca. 00:30. Dann waren wir komplett kaputt und auch schon seit 06:00 wach.

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht wo genau wir heute schlafen, da alle Campingplätze bei 50$ die Nacht anfangen, was definitiv zu viel ist!

Nachdem wir kaum Tank mehr Im Auto hatten und endlich eine Tankstelle unter 1,5$ gefunden haben, nutzen wir dies gleich aus. Beim Zahlen fragte ich den Verkäufer um Rat und er bat uns den Tankstellenparkplatz an. Die einzige Bedingung war, dass wir um 05:45 fahren müssen, da dann der Chef käme und dieser sollte uns nicht sehen. Gesagt getan! - Ich wusste nicht wie viel in der Nacht auf einer Tankstelle los ist! Es waren so viele Leute und Lärm. Daher wurde es für mich eine sehr kurze Nacht. (Und heiß war es auch :P)

27.01.2018

 

Da ich sowieso kaum geschlafen habe, konnte ich mir den wunderschönen Sonnenaufgang zwischen den Wolkenkratzern anschauen. Um 05:45 sind wir zum Main Beach von der Gold Coast gefahren. Dort haben wir sehr viele andere Backpacker gesehen. Wäre wohl die bessere Entscheidung gewesen dort zu schlafen.

Nicht desto trotz ging ich im restlichen Sonnenaufgang im Meer schwimmen. Das war richtig erfrischend! Ich war sehr überrascht, wie viele Leute um diese Uhrzeit schon schwimmen und surfen. (06:15)

Nach einer kalten Dusche machten wir uns auf die Suche nach Bbcues, da dort meistens Steckdosen sind. Leider hatten wir diesmal Pech und nutzen den Park um zu Frühstücken. Da wir trotzdem Akku für unsere Handys brauchen fuhren wir ins nächste Shoppingcenter, wo wir tatsächlich welche gefunden haben.

 

Als die Handys halbwegs aufgeladen waren fuhren wir zu einem Lookout bei Miami Beach. Von dort aus konnten wir die ganz Skyline der Gold Coast sehen.

 

Anschließend fuhren wir in den Lamington Nationalpark, wo wir zirka 5 km wandern gingen. Neben den "normalen" Tieren wie kleine Eidechsen, Schlangen, Spinnen und Papageien haben wir auch eine große Eidechse (ca. 1 Meter) und eine Schlange mit ca 1,20 Meter gesehen.

Nach dem wandern haben wir uns Spagetti und Popcorn im Kofferraum gekocht.

 

Nachmittags fuhren wir die restlichen 1,45 Stunden nach Byron Bay. Dort suchen wir unseren Campingplatz, welcher schon ausgebucht war. Schnell konnten wir einen andern finden, welcher leider ein bisschen weiter draußen war. Dort aßen wir noch Abend und fuhren danach die Stadt erkunden.

Byron Bay ist eine kleine Stadt mit ganz vielen kleinen Boutiquen, Cafés und Restaurants. Die ganze Stadt steht ein bisschen unter dem Motto "Hippi". Wir gingen noch in die Bar ganz vorne am Strand, wo noch ein DJ auflegte.

 

#fact of the day# Die Australier tragen selten Unterwäsche. Manches mal geht dies leider sehr schief. Aber im großen und ganzen haben sie einen sehr guten Kleidungsstil.

 

Als wir ganz kaputt waren fuhren wir auf den Campingplatz und legten und nach einer gründlichen Dusche ins Zelt.

28.01.2018

 

Jojo wir hat heute Geburtstag. Daher überrasche ich sie mit einem Schokokuchen. - Happy Birthday!

 

Nach einer Eisdusche machten wir uns auf den Weg zu einem Wasserfall. Wir durchquerten viele Macadamien Plantagen und grüne Rinderkoppeln. Ein bisschen versteckt haben wir dann den Parkplatz gefunden. Nach einer kleinen Wanderung waren wir auch schon dort. Nach dem verlängertes Wochenende und Sonntag war, waren leider sehr viele Familien schwimmen. Nach einiger Zeit begann es zu regnen und die Leute wurden weniger. Dann gingen auch wir im Wasserfall schwimmen. War sehr erfrischend und angenehm wiedereinmal in Süßwasser zu schwimmen!

 

#Tipp# Man sollte vorher ganz genau checken, wo man in Australien schwimmen gehen kann!

 

Mittags fuhren wir wieder nach Byron Bay, wo wir leider vergeblich ein Café mit Steckdosen suchten. Daher legten wir uns an den Strand. Leider konnten wir heute nicht mehr Surfen, da die Wellen zu stark waren.

 

Abends brezelten wir uns ausnahmsweise einmal ein bisschen auf. Wir gingen in ein sehr gutes Restaurant mitten an der "Hauptstraße" essen.

Danach setzten wir uns an den Strand und lauschten mit einem Cider einem Straßenmusiker. Als er sein kleines Konzert beendete schlenderten wir zum nächsten, welcher wirklich gut war!

Als es auf den Straßen ruhiger wurde setzten wir uns noch in eine Bar und sahen und das Ende vom Finale der Australien Open an. Rodger Federer konnte sich den Sieg holen.

 

Im Auto aßen wir noch ein bisschen vom Schokokuchen und machten uns Bettfertig. Da wir heute Nacht sowieso nur 4 Stunden schlafen, wollten wir nicht schon wieder für einen Campingplatz zahlen und parkten daher vor dem Gestrigen.

Ich konnte leider gar nicht gut schlafen und hatte alles in allem 1 Stunde schlaf.  Interessanter weise gebe ich mir immer im Schlaf meine Ohropax raus. Diese Nacht habe ich sie sogar zurück in die Dose gegeben... Sehr merkwürdig!

29.01.2018

 

Heute sind wir, nach kaum Schlaf, um 05:30 aufgestanden und zu Leuchtturm von Byron Bay gefahren. Dort wollten wir uns den traumhaft schönen Sonnenaufgang anschauen. Leider konnten wir genau beobachten, wie die Regenwolken auf uns zu kamen. War ein bisschen beängstigend, wenn man sich vorstellt wie das bei einem Tornado sein muss.

Leider machten die Wolken immer mehr zu und die Sonne ließ sich nicht blicken.

 

Nach einiger Zeit gingen wir wieder zum Auto und entspannten noch in unserem "Wohnzimmer" alias Fahrer-/Beifahrersitz.

Nach einiger Zeit packen wir unsere Rucksäcke zusammen.

 

Um zirka 09:00 fuhren wir Auto aussaugen. Danach setzten wir uns noch in ein Café am Strand. Ich genoss ein sehr gutes Bananenbrot!

 

Um 10:30 haben wir unser Auto zurück gegeben und wurden von einem Shuttel zum Flughafen nach Ballina gebracht.

 

Wir haben in den letzten 24 Tagen 5000 km mit dem Auto unfallfrei und ohne Zwischenfällen zurück gelegt. Bei diesen langen Autofahrten hat man natürlich sehr viel Zeit nachzudenken! Und ich habe begonnen zu realisieren, dass ich im Moment 100% Freiheit genieße. Ich könnte tun und lassen, was ich möchte. Dieses Gefühl ist der Wahnsinn, aber auch zugleich ein bisschen beängstigend!

Ich habe immer davon geträumt Barkeeper auf Hawaii, Cowboy im Wilden Westen von Amerika oder einfach Backpacker in Australien oder Neuseeland zu sein. Einerseits ist diese Freiheit echt toll, andererseits muss es auch ein tolles Gefühl sein mit 21 schon "mitten im Leben zu stehen", also ein gefestigtes Leben mit eigener Wohnung, Auto, fester Job und einem Studium, das einem gefällt. Ich habe vor ein paar Tagen mit einer sehr guten Freundin darüber geredet. Beide Seiten sind klingen toll. Nur jeder muss für sich herausfinden, was er bevorzugt. Ich probiere jetzt einmal die Freiheit.

 

Es freut mich sehr, dass dich mein Tagebuch interessiert! Ich würde mich sehr freuen, von dir zu hören. Dankeschön :)

melanie.amon@gmail.com

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